Vegane hanseatische Knabbereien – Corinna Stieren Feinkost

Ihr Lieben,

schon lange wollte ich euch diese leckeren Knabbereien aus der Corinna Stieren Feinkostmanufaktur vorstellen, aber da ich bis letzten Sonntag gefastet habe, war es mir schlichtweg nicht möglich, die herrlichen Paranüsse zu probieren und somit konnte ich auch kein eigenes Urteil abgeben. Dies hat sich nun geändert, denn mittlerweile kann ich wieder Zucker essen und Alkohol trinken, wobei ich sagen muss, dass es mir nach der ersten Ladung Osterleckereien wirklich gar nicht gut ging und ich daher einfach weiterhin größtenteils auf Zucker verzichten werde.

Corinna Stieren Feinkostmanufaktur

IMG_1149.JPGDie kleine aber feine Genussmanufaktur liegt – wie könnte es anders sein – in der schönsten Stadt der Welt: Hamburg. Hier werden neben den leckeren swinigigen Pecanüssen auch noch andere feine Leckereien produziert, wie beispielsweise erfrischende Sirups, im Winter leckerer Ingwer-Punsch und noch viele weitere vegane Leckereien, die es bald auch im Online Shop geben wird.

Ich bin seit jeher ein riesiger Nussfan und liebe scharfe, salzige, süße, karamellisierte, ach einfach alle Arten von Nüssen. Die Pecannuss selber kenne ich eher aus dem englischsprachigen Raum, in Pies, Pastries und Co., aber auch in Deutschland wird die hochkalorische aber auch besonders mineralstoffreiche Nuss immer häufiger in der Küche und Backstube verwendet.


IMG_1146.JPGCorinna Stieren
hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, da alle ihre Freunde einfach immer so begeistert waren von den Chili-Salzkaramell Pecans, hat sie sich schlichtweg gedacht, dass wir alle Anteil an dem goldig knusprigen Glück haben sollen. Gesagt getan, denn heute gibt es die swingigen Nüsse, die alle nach bekannten Tänzen (Boogie, Jive, Fox, Twist und Hop) benannt sind, sowohl im Laden als auch im Online Shop. Die Liebe steckt hier wirklich im Detail, denn allein die zauberhaften Retro-Verpackungen, die mit einem klassischen bunt-weißen Bindfaden zusammengehalten werden, machen Lust auf mehr.

 

 

IMG_1151.JPGGeschmacklich haben die Nüsse zu 100% meinen Geschmack getroffen, besonders die Variation Pecan Fox mit Orange und Kardamom, herrlich orientalisch. Eine Packung enthält 100 Gramm und kostet im Laden 5,90. Besonders gefreut habe ich mich, dass die Nüsse sowohl vegan als auch gluten- und laktosefrei sind und nur mit wirklich hochwertigen Zutaten wie Rohrzucker und Meersalz hergestellt werden. Ein wirklich schönes Mitbringsel für gute Freunde.

 

 

 

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist eure Lieblingsknabberei?

Alle Jahre wieder – Geschenktruhe „Eistanz“ vom Spezialitätenhaus (sponsored Post)

Ihr Lieben,

alle Jahre wieder erreicht mich in der Vorweihnachtszeit (ja, ich habe sie schon eingeläutet) eine riesige Truhe voller Köstlichkeiten aus dem Spezialitätenhaus. Lebkuchen gibt es ja bereits seit September (das ist selbst mir zu früh), aber für mich beginnt die Weihnachtszeit erst dann, wenn es draußen schön kalt ist, man sich nachmittags mit einer Tasse Tee und einem Weihnachtsfilm auf dem Sofa einkuschelt und leckere Lebkuchen nascht.

Viele von uns fragen sich ja alle Jahre wieder, was man seinen Liebsten denn noch so schenken kann, denn irgendwie haben wir doch schon alle alles und oft wissen die zu Beschenkenden selber nicht mehr, was sie sich denn noch wünschen können. Aus diesem Grund möchte ich euch heute die Geschenktruhe „Eistanz“ vom Spezialitätenhaus als leckere Alternative zu materiellen Geschenken vorstellen.

Spezialitätenhaus

img_9807Vielen von euch ist das Spezialitätenhaus vielleicht namentlich noch nicht bekannt, aber der Name sagt ja bereits, dass es sich hierbei um ein Unternehmen handelt, das viel Wert auf exklusive Produkte und leckere Geschenke legt. Ähnlich wie auch andere bekannte Printenhersteller kommt das Spezialitätenhaus aus dem schönen Aachen und wurde dort 1984 gegründet. Die Bäckerei startete zunächst mit drei Produkten, aber da diese so gut bei den Kunden ankamen, wurde die Palette schnell um weitere Leckereien erweitert und so erhält man heute alles was das Herz begehrt: von Aachener Printen über Torten, bis hin zu zarten Zimtsternen. Ein besonderer Service sind neben den wunderschön gestalteten Geschenktruhen auch individuelle Verpackungen, wodurch das Verschenken noch persönlicher und schöner wird. Bei jeder Bestellung kann man zum Beispiel zu jeder verschenkten Spezialität eine personalisierte Grußkarte hinzufügen. Wer übrigens international versenden will (denn unsere deutschen Weihnachtsspezialitäten sind ja in aller Welt heiß begehrt) kann dies natürlich auch, denn das Spezialitätenhaus liefert auch international aus.

Die Truhe

img_9803Die Truhe bekommt ihr exklusiv beim Spezialitätenhauses und sie kostet euch 30,95, dafür bekommt ihr aber zunächst einmal eine wunderschöne nostalgische Truhe in Weinrot, mit einem herrlichen Gemälde der Künstlerin Christa Kieffer auf dem Deckel, das ein paar Kinder beim Eislaufen zeigt. Wer die Truhe für sich selber behalten möchte, der wird beim Öffnen eine ganze Schar an Leckereien sehen. Neben feinen Butter-Spekulatius gibt es vor allem natürlich Printen und Lebkuchen in jeder erdenklichen Form und Größe: schokoliert oder glasiert, als kleines Häppchen oder größeren Happen, mit Nüssen oder ohne und, als Sterne. Herzen oder klassisch auf Oblaten.

 

Der Inhalt

100g Elisenlebkuchen glasiertimg_9805
100g Elisenlebkuchen schokoliert
100g Mandelprinten
100g Nuss-Printen
100g Honigprinten
125g Dominosteine
200g Butter-Spekulatius
200g Lebkuchenstäbchen
200g Oblatenlebkuchen
150g Lebkuchenherzen Zartbitter mit Marmelade gefüllt
150g Lebkuchenherzen Vollmilch mit Marmelade gefüllt
500g gemischte Lebkuchen (herzen, Sterne, Brezeln)

 

Schenken macht glücklich

img_9802Wer all die Köstlichkeiten nicht selber behalten möchte, dem kann ich nur sehr empfehlen, diese zu Weihnachten zu verschenken. Oft hat man ja Verwandte, denen man als gesamte Familie etwas schenken möchte, aber gerade für 2-4 Leute etwas zu finden was alle mögen ist wirklich besonders schwer. Bei uns in der Familie haben wir uns schon oft zu Weihnachten kulinarische Highlights geschenkt, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, und Lebkuchen kann man auch wunderbar noch nach Weihnachten essen. Ich bestelle die Truhe jedes Jahr als großen Leckereienvorrat, denn wenn ich so eine schöne volle Truhe daheim habe, komme ich gar nicht in Versuchung bei jedem Einkauf noch hier und da etwas Süßes mitzunehmen, da ich daheim einfach nur die wunderschöne Truhe öffnen muss und mir etwas Köstliches raussuchen kann. Außerdem eignet sich die Truhe auch nach Weihnachten als tolle Verpackung für Weihnachtsdeko oder in der nächsten Weihnachtszeit als schöne Aufbewahrung für Selbstgebackenes.

Vielleicht konnte ich euch ja eine Anregung für ein kulinarisches Geschenk geben, vielleicht findet ihr aber auch im Shop andere große oder kleine Highlights, die ihr euren Liebsten oder Freunden zu Nikolaus, dem Advent oder Weihnachten schenken möchtet.

Ich wünsche euch allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit,

eure Nostalgiaqueen

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Schnelle Essensalternativen bei Laktose – und Glutenintoleranz – P. Jentschuras „MorgenStund“ und „TischleinDeckDich“

Ihr Lieben,

wie ihr ja mittlerweile wisst, vertrage ich keine Laktose und kein Gluten, wie mittlerweile ja so viele aus meiner Generation. Ohne Laktose lässt es sich eigentlich dank zahlreicher laktosefreier Produkte und Laktosetabletten recht gut leben, aber mein geliebtes Butterbrot oder Müsli zum Frühstück fehlt mir wirklich sehr.

Umso glücklicher war ich, dass ich die Möglichkeit hatte, die gluten- und laktosefreien Produkte von P. Jentschura zu testen, die auch euch heute vorstellen möchte.

Die Marke

Die Marke IMG_7304P. Jentschura kannte ich vorher auch nicht, habe sie aber in den letzten Wochen ausführlich kennen- und schätzen gelernt. Diese steht für gesunde Ernährung und basische Körperpflege, die man vor allem beim Fasten oder natürlich zur Stabilisierung des natürlichen Säure-Basen-Haushalts gut gebrauchen k
ann. Insgesamt durfte ich zwei Produkte für die schnelle Küche testen: für das Frühstück  gibt es „MorgenStund“ und für mittags oder abends heißt es dann „TischleinDeckDich“.

MorgenStund

Als Englandliebhaberin war Porridge bislang mein absolutes Lieblingsfrühstück, aber leider gibt es nur selten wirklich glutenfreie Haferflocken, so dass ich schon lange nach einer Alternative gesucht habe. MorgenStund ist eine solche, da es eine Zusammensetzung aus Hirse und Buchweizen mit Früchten ist und durch anrühren mit heißem Wasser zu einem porridgeähnlichen Brei wird. IMG_7305

Meine erste Portion überzeugte mich leider nicht wirklich, da ich den Brei recht fade und geschmacklos fand. In den nächsten Tagen habe ich dann aber verschiedene Varianten ausprobiert, wie beim Poridge auch und siehe da, langsam habe ich mich an die Alternative gewöhnt und sie schätzen gelernt.

Der Brei ist recht fein und mit Wasser aufgegossen wirklich eher neutral, da er ja auch nicht gezuckert ist. Die Früchte schmeckt man auch nicht so deutlich raus. Wenn man aber eine der zahlreichen auf der Packung bereitgestellten Varianten ausprobiert, kann man sich den Brei wirklich super verfeinern. Für meine Lieblingsvariation mit Banane und Zimt nimmt man einfach 3 EL von den Flocken und gießt diese mit 180ml kochendem Wasser auf. Dazu kommen eine in Scheiben geschnittene Banane, ein paar Rosinen, Zimt, etwas Ahornsirup und für die Cremigkeit etwas Mandelmilch.

IMG_7303Ein weiteres Lieblingsrezept von mir ist der klassisch zubereitete Brei mit etwas gehackten Walnüssen, Ahornsirup und getrockneten Cranberries.

MorgenStund besteht aus Hirse*, Buchweizen*, Früchte getrocknet 13,5 % (Ananas*, Apfel*), Ölsamen 8,5% (Kürbiskerne*,Sonnenblumenkerne*, Süße Mandeln*), Amarant*. (*Zutat aus ökologischem/biologischem Anbau)

 

 

 

 

TischleinDeckDich

Quinoa ist ja schon seit langem DAS neue Trendkorn und auch ich liebe meinen Quinoasalat mit Avocado, Chili und Zitrone (Rezept folgt). TischleinDeckDich enthält neben dem so gesunden und vor allem variablen Quinoa noch Hirse und getrocknetes Gemüse und ist vielseitig verwendbar. Wer es eilig hat kann einfach 80g TischleinDeckDich mit 270 ml heißem Wasser überbrühen und ziehen lassen. Am besten nimmt man zum Aufkochen direkt Brühe und salzt den Quinoabrei ein wenig, dann kann man ihn super als alternative Beilage mit einem Löffel laktosefreiem Schmand verfeinert essen.IMG_7288

Schon bei der ersten Zubereitung habe ich immer wieder während des Quellvorgangs probiert, da ich es einfach nicht abwarten konnte, weil der Brei schon so herrlich würzig duftete. Der Brei ist relativ klebrig und man muss beim Aufkochen gut aufpassen, dass er nicht anbrennt. Ich habe immer wieder ein wenig Wasser zusätzlich nachgeschüttet und dann am Ende Schmand untergehoben, so dass man noch eine cremige Note bekommt. TischleinDeckDich lässt sich super schön heiß als Beilage essen, aber auch lauwarm oder sogar am nächsten Tag kalt mit ein wenig Zitronensaft, Olivenöl und Salz angemacht und mit Avocado, Frühlingszwiebel  und Tomate verfeinert. Wirklich sehr schmackhaft

Mein Lieblingsrezept ist die klassische Zubereitung von TischleinDeckDich, mit 270 ml heißer Brühe, etwas Meersalz und zum Schluss einem EL laktosefreiem Schmand und dazu als Gemüsebeilage ein herrlich tomatiges Ratatouille mit roten, gelben und grünen Paprika, saftigen Auberginen und knackigen Zucchini und natürlich ganz vielen Kräuter der Provence.

 

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Zutaten: Quinoa*, Hirse*, Gemüse getrocknet 23 % (Kartoffeln*, Tomaten*, Karotten*, Zwiebeln*,Porree*, Erbsen*), Reis*, Basilikum*, Schabzigerklee*, Schnittlauch*, Petersilie*, Liebstöckel* (* Zutat aus ökologischem/biologischem Anbau).

Fazit:

Mir gefällt TischleinDeckDich eindeutig besser was den Geschmack angeht, da ich die Mahlzeit auch gerne so als schnellen Snack mit ein wenig Sauerrahm und Schnittlauch oder als gesunde Beilage zu einer Gemüsepfanne esse. Aber auch MorgenStund ist bei mir nach anfänglicher Kritik zum festen Frühstücksprogramm geworden, da es einfach zügig geht, gesund ist und mit ein paar kleinen Handgriffen und Zutaten schnell verfeinert ist. Alles in allem kann ich die Produkte für alle Gesundheitsbewussten und natürlich Allergiker sehr empfehlen und würde mich über euer Feedback und eure Erfahrungen mit gluten- und laktosefreien Produkten freuen.

Wer sich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich etwas Gutes tun will, der kann auf der Homepage von P. Jentschura auch tolles  MeineBase – Basisch-mineralisches Körperpflegesalz mit einem pH-Wertvon 8,5 kaufen, was ich ebenfalls sinnvoll finde, da wir aufgrund unserer Ernährung, des alltäglichen Stresses und der Umwelteinflüsse zunehmend sauer und nicht mehr basisch sind.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr auch eine Unverträglichkeit? Ernährt ihr euch basisch?



Benissimo! – Gebackener Feta aus dem Ofen

Ihr Lieben,

lange habt ihr nichts mehr von mir gehört, da ich seit Wochen im Korrekturstress bin und leider mal wieder keine Zeit zum Bloggen (aber auch Kochen, Lesen, Backen) finde, obwohl es sooo viel gibt, worüber ich euch berichten möchte: Neues aus meiner Lieblingsstadt London; meine zwei neuen tollen Handtaschen, die ich aus London mitgebracht habe, meine Schnäppchen, die ich in den letzten Wochen gemacht habe und und und…

Nächste Woche wird noch einmal super anstrengend, aber danach bin ich wieder mit voller Leidenschaft für euch da. Um die Durststrecke ein wenig zu verkürzen, möchte ich euch heute ein schnelles aber unglaublich leckeres und gesundes Rezept vorstellen, für alle jene, die wie ich momentan kaum Zeit zum Kochen haben, aber auch für alle, die die mediterrane Küche lieben: gebackener Feta aus dem Ofen.

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Zutaten für 2 Personen

400 g Feta
Olivenöl
250 g Dattelrispentomaten
2 Zweige Rosmarin
2 Knoblauchzehen
Fleur de Sel (Meersalz)
frischer Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Tomaten abwaschen und halbieren. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Den Feta abtropfen lassen und im Ganzen in eine Auflaufform geben. Die halbierten Tomaten und den Knoblauch einfach in der Form verteilen und die Rosmarinzweige auf die beiden Fetastücke legen.

Das Ganze nun mit Olivenöl beträufeln (ich nehme einfach die Flasche und gieße im Zickzack das Olivenöl über die Zutaten). Den Feta und die Tomaten mit dem Meersalz und dem frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen und bei 200° 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

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Wer den Feta nur als Vorspeise servieren will, sollte die Hälfte an Feta (200g) nehmen. Ich serviere ihn meist als Hauptgericht mit ein wenig mariniertem gemischtem Salat am Rand und einem frisch gebackenen Baguette.

Buon appetito!

Eure Nostalgiaqueen!

Was ist euer liebstes schnelles Gericht?

Eine neue Weihnachtstradition – Delicious Christmas Pudding

Ihr Lieben,

gerade erst ist das neue Jahr angebrochen und somit will ich endlich meinen ersten Post in 2015 für euch schreiben. Ich wollte schon in den letzten Tagen etwas veröffentlichen, aber nach den furchtbaren Ereignissen der letzten Wochen in Paris konnte ich mich nicht wirklich durchringen etwas zu schreiben, da mir das Bloggen auf einmal so sinnlos erschien, im Vergleich zu dem unglaublichen Mut, den die Karikaturisten mit ihrer Arbeit gezeigt haben und immer noch zeigen, wofür ich sie aufrichtig bewundere!

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Heute war dann der erste Tag, an dem ich wieder ein wenig Lust verspürte euch an meiner Schreiberei teilhaben zu lassen und da noch immer ein Rezept von mir in der Schublade schlummerte, habe ich mich entschieden, dieses endlich heute online zu stellen. Ja, es ist ein Weihnachtsrezept und obwohl ich den Pudding schon wie auch  traditionell in England mehrere Wochen vor Weihnachten hergestellt habe, kann ich das Rezept jetzt erst bloggen, denn die Verkostung fand natürlich erst Weihnachten statt und erst dann konnten wir feststellen, wie herrlich diese englischste aller Weihnachtsspeisen ist: süß, schwipsig und überhaupt nicht dröge: very good indeed.

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Nach dem großen Erfolg, den der Christmas Pudding dieses Jahr Weihnachten bei uns gefeiert hat, haben wir ihn zur Weihnachtstradition erklärt und so wird es ihn nun jedes Jahr geben. Hach, ich liebe einfach Traditionen!

Auf Instagram und Facebook kamen so viele positive Rückmeldungen und Nachfragen, dass ich nun hier endlich mein Rezept veröffentliche:

Zutaten

125 g Rosinen
25 g getrocknete Kirsche
50 g getrocknete Pflaumen
50 g getrocknete Datteln
50 g Orangeat und Zitronat ( je 25g)
25 g getrocknete Feigen
50 ml Whiskey (alternativ geht auch Brandy)
50 g gemahlene Mandeln
1 mittelgroßer leicht säuerlicher Apfel
Saft einer halben Biozitrone + Abrieb der Schale
3 Esslöffel Lyle´s Golden Syrup
5 blanchierte Mandeln
2 große Eier
125 g Mehl
1/4 Teelöffel Zimt
100 g Butter gekühlt und in Würfeln
90 g Rohrzucker

Eine Puddingform oder alternativ eine mittelgroße Keramikschüssel, Backpapier, Bindschnur

Zum Servieren

200 g Sahne
1 Teelöffel Whiskey
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

Zunächst müssen die Trockenfrüchte kleingehackt werden. Dazu bitte die Datteln entkernen und dann alle Trockenfrüchte kleinhacken, so dass sie ungefähr die Größe des Orangeats haben. Einen mittelgroßen Topf auf den Herd stellen, den Whiskey und die zerkleinerten Trockenfrüchte und das Orangeat und Zitronat hineingeben und alles 4 Minuten köcheln lassen und ständig umrühren, damit nichts anbrennt. Die Mischung nun vom Herd nehmen und mit einem Deckel abdecken und ca. 1 Stunde beiseite stellen, zum Auskühlen.

Den Apfel nun entkernen und mit einer Reibe fein raspeln. Den geraspelten Apfel mit den gemahlenen Mandeln, dem Zitronensaft und dem Zitronenabrieb in eine Schale geben und gut vermischen. Anschließend den Golden Syrup hinzugeben und alles gut vermischen.

In einer weiteren großen Schüssel wird nun die Butter mit den Eiern und dem Mehl sowie dem Zimt verquirlt. Wenn die Trockenfruchtmischung ausreichend ausgekühlt ist, kann sie zu der Eier-Mehl-Mischung gegeben und untergemengt werden. Zuletzt kommt die Apfel-Mandel-Mischung hinzu und alles wird zu einer homogenen Masse verrührt.

Wer keine Christmas Pudding Form hat, kann auch einfach eine mittelgroße (Müslischale) Keramikschüssel nehmen. Die Schüssel wird mit ein wenig Butter eingefettet, damit der Pudding sich später gut löst. In den Boden der Schüssel werden die 5 Mandeln sternförmig gelegt und dann kommt der Teig oben drauf und wird glattgestrichen. Damit keine Blasen entstehen, würde ich mit der Schüssel zwei bis dreimal leicht auf die Arbeitsplatte klopfen.

Jetzt kommt der Verpackungsteil. Dazu benötigt ihr einen Kreis Backpapier, der den gleichen Durchmesser hat wie die Schüssel. Am besten dreht ihr diese also vor dem Befüllen um und zeichnet den Umriss auf das Backpapier. Dieser Kreis kommt direkt auf den Pudding und wird nur leicht angedrückt, so dass das Backpapier bündig mit dem Rand der Schüssel ist. Jetzt nehmt ihr einen großen Kreis Backpapier oder alternativ einen Backpapierabschnitt (fertig vorbereitet zu kaufen) und legt diesen auf die Form oben. Dann ist ein wenig Fingerspitzengefühl oder Hilfe gefragt, denn mithilfe eines dicken Bindfadens müsst ihr nun das Backpapier festbinden, so dass eine Art Haube (wie auch bei Marmeladen mit Servietten/Tüchern) entsteht. Wenn eure Schüssel keinen Rand hat, unter dem ihr das Band befestigen könnt, nehmt einfach ein langes Stück Band und macht eine Art Schleife wie bei einem Geschenk (das Band oben ansetzen, unter der Schüssel kreuzen und dann wieder nach oben binden und verknoten). Wenn ihr oben eine Schlaufe macht, könnt ihr den Pudding auch wieder leichter aus dem Dampfbad holen.

Wenn der Pudding luftdicht verschnürt ist, wird dieser bei mittlerer Temperatur in einem großen Topf mit Wasser dampfgegart. Stellt dazu die Form in einen großen Topf und füllt diesen mit kochendem Wasser, bis 2/3 der Form im Wasser stehen. Jetzt kommt ein Deckel drauf und dann muss der Pudding sage und schreibe 3 Stunden im Dampf garen. Ihr müsst dabei immer wieder kochendes Wasser (am besten aus dem Wasserkocher) nachschütten. Nach 3 Stunden kann der Pudding aus dem Dampfbad geholt werden und abkühlen. Anschließend wird das obere Backpapier entfernt und durch ein frisches ersetzt und wieder verschnürt. Der Pudding wird bis Weihnachten (oder wann ihr diesen essen wollt) in der Form mit dem Backpapier im Kühlschrank aufbewahrt.

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An Weihnachten muss der Pudding dann noch einmal eine Stunde im Wasserbad erhitzt werden. Nach dem Aufwärmen kann das Backpapier dann entfernt werden und der Pudding wird auf einen Teller gestürzt, mit Whiskey oder Brandy übergossen und flambiert. Dazu wird die Whiskeysahne gereicht, wofür ihr einfach nur die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und am Ende den Whiskey unterheben müsst. Finished!

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Ich hoffe, der ein der andere versucht dieses köstliche Rezept einmal und holt damit ein wenig englische Weihnachten nach Deutschland. Wer am Ende noch zu viel Pudding überhat, kann daraus wunderbare kleine Christmas Pudding Trüffel machen 🙂

Enjoy!

Eure Nostalgiaqueen

P.S. Was ist bei euch eine typische Weihnachtstradition oder ein typisches Weihnachtsgericht?

Zum 2. Advent – Edle Nussecken mit gesalzenem Karamell und Quittengelée

Ihr Lieben,

die Zeit vergeht wie im Fluge und schon ist der 2. Advent da. Für mich ist die Vorweihnachtszeit immer eine besondere Zeit, aber dieses Jahr umso mehr, da ich vor zwei Wochen die Zusage für meine Wunschstelle in Hamburg bekommen habe und neben dem Weihnachtstrubel mittendrin in Vorbereitungen und Umzugsplänen stecke. Ich freue mich trotz des Stresses aber auch riesig, denn es ist ja nicht irgendeine Stadt, sondern HAMBURG🙂

Um euch trotz der wenigen Posts – die ich momentan schaffe – dennoch ein wenig die Adventszeit zu versüßen, habe ich mir ein Rezept für leckere Nussecken mit salzigem Karamell und herrlichem Quittengelée überlegt. Ich habe zum ersten Mal Nussecken gemacht, da ich eigentlich keine großer Fan dieser riesiegen und oft mächtigen Ecken mit viel gehobelten Nüssen, dickem Mürbeteig und Marmelade bin. Dieses Rezept verfeinert die Nussecken daher ein wenig und sie sind auch relativ flach und klein, so dass das volle Aroma zum Tragen kommt.

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Die Vorstellung Süßes mit Salzigem zu mischen mag einigen komisch vorkommen, aber gerade die Kombination aus herrlichem goldgelben Karamell und feinstem Fleur de Sel ist ein Traum und wird in England in allen möglichen Varianten verkauft: Salted Caramel Cheesecake, Cupcakes, Schokolade, Fudge, Trüffel, und und und. Ich finde, dass gerade dieser Hauch von Meersalz dem Gebäck und dem Karamell das gewisse Etwas gibt und das selbstgemachte Quittengelée mit seiner ganz eigenen Note rundet den Geschmack vollkommen ab, ohne zu aufdringlich zu sein. In einer schönen Tüte verpackt, sind die Nussecken ein wunderbares Mitbringsel zu Weihnachten, aber auch auf dem Plätzchenteller machen sie einiges her.

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Zutaten

Für den Mürbeteig

250 g Butter oder  Margarine
125 g Zucker
355 g Mehl
eine gute Prise Salz
1 Teelöffel Vanila von Pickerd Dekor
1 Glas Quittengelée

Für  den Belag

150 g Edelnussmischung von Aldi (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Cashewkerne)
150 g gesalzene Erdnüsse aus der Dose
100 g Mandelblättchen
200 g Zucker
200 g Butter
100 g Schlagsahne
1 gestrichener Teelöffel Fleur de Sel

Für die Schokoecken:

80 g dunkle Kuvertüre
25 g Butter

Zubereitung

Zunächst wird der Mürbeteig zubereitet, da dieser auch eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen muss. Dazu werden die Butter, der Zucker, das Salz und das Vanillepulver mit dem Handrührgerät verquirrlt und anschließend das Mehl hinzugegeben und alles zu einem glatten Teig verarbeitet. Den Teig nun zu einer Kugel rollen und in Klarsichtfolie gewickelt für 30 min in den Kühlschrank geben. Wenn der Teig fertig geruht hat, kann dieser auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausgerollt werden. Da Mürbeteig – wie der Name schon sagt –  gerne mal zerreist beim Rollen, habe ich den Teig direkt auf dem Backblech ausgerollt, was wirklich gut geklappt hat. Der Teig wird nun mit einer Gabel mehrfach eingestochen und bei 180 ° Umluft auf der mittleren Schiene ca. 16 Minuten gebacken, bis er schön gleichmäßig goldbraun ist.

Während der Teig im Ofen blindgebacken wird, kann das Gelée geschmolzen werden. Das Quittengelée einfach in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze flüssig werden lassen und dabei gelegentlich umrühren. Wenn der Boden fertig ist, kann dieser sofort mit dem Gelée bestrichen werden und wird dann zur Seite gestellt, bis die Nussmischung fertig ist.

Die verschiedenen Nusssorten (bis auf die Erdnüsse) werden zunächst einmal fein gehackt, aber nicht zu fein, da man kleine Stückchen auch noch schmecken sollte. Die verschiedenen Nüsse können natürlich beliebig ersetzt werden, wobei ich bei Macadamia oder anderen weicheren Nüssen vorsichtig wäre, da sich aufgrund der unterschiedlichen Konsistenz und des variierenden Fettanteils das Ergebnis beim Backen verändern kann.

Die gehackten Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten, damit diese ihr volles Aroma entfalten. In der Zwischenzeit werden auch die gesalzenen Erdnüsse gehackt, diese werden aber nicht angebraten, da sie schon vorher geröstet sind. Die Nüsse nach dem Rösten in eine Schüssel zum Abkühlen geben und die gehackten Erdnüsse ebenfalls untermischen .

Für das Karamell wird nun der Zucker in einer großen beschichteten Pfanne ohne Fett geschmolzen, bis dieser goldbraun ist und sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend die Sahne hinzugeben und schnell verrühren, damit keine großen Klumpen entstehen. Zuletzt die Butter hinzugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren und mit dem Fleur de Sel würzen. Die Nüsse in das fertige Karamell geben und alles noch einmal kurz anbräunen und dann schnell auf dem Mürbeteig verteilen und gleichmäßig mit einem Messer oder einer Palette glatt streichen. Die Nussecken nun bei 160° Umluft noch einmal gute 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene backen und danach auskühlen lassen.

Die ausgekühlten Nussecken zunächst in kleine Quadrate schneiden uund dann halbieren, damit die typische Dreiecksform ensteht. Zuletzt wird die Kuvertüre mit der Butter geschmolzene und die Nussecken werden mit den Spitzen kurz in die Schokolade getaucht und müssen dann auf einem Backpapier trocknen, bevor man sie auf den Teller oder in die Gebäckdose legen kann.

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Viel Freude beim Nachbacken und einen besinnlichen 2. Advent,

eure Nostalgiaqueen

P.S. Die 2 Gewinner der Miss Étoile Gutscheine aus dem November Gewinnspiel werden am 3. Advent gezogen und veröffentlicht, also nicht verpassen!

Was ist euer Lieblingsgebäck zu Weihnachten?