Innovativer Kaffeegenuss aus dem Norden?!- Die Leysieffer Kapselmaschine mit Milchschaumfunktion

Ihr Lieben,

momentan sind auf meinem Blog (ungeplant) hanseatische Wochen, denn ich habe nicht nur in den letzten Wochen schöne Produkte von kleinen und großen Hamburger Unternehmen wie beispielsweise Corinna Stieren bekommen, sondern ich habe auch immer besondere Freude euch Dinge zu präsentieren, die aus meiner Wahlheimat kommen und vor allem Tradition haben.

Mit der heutigen Firma Leysieffer* verbinde ich so einige Kindheits- und Jugenderinnerungen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Wie ihr vielleicht wisst bin ich eigentlich nur 1/3 Nordlicht, da ich im schönen Ruhrgebiet aufgewachsen bin, meine Familie mütterlicherseits aber einer alten Sylter Familie angehört, mein Vater wiederum Wiener ist. Schon als Kinder sind wir früh in Berührung mit Leysieffer gekommen, denn meine Mutter hat es zum Shoppen des öfteren nach Düsseldorf gezogen, wo man seit jeher ein wenig „Noblesse“ auf der Kö genießen konnte und von wo sie als kleines Mitbringsel und lukullische Freude immer einen weißen Plastikeimer mit feinster Sylter Roter Grütze nach Hause brachte. Schnell war die Rote Grütze mit Sahne verschlungen, der Eimer ausgespült und dann hieß es für meine Schwester und mich im Sand buddeln was das Zeug hält und so gab es schon früh zwischen Leysieffer und mir eine enge und vor allem langwierige Bindung.

Als ich selber ins Shoppingalter gekommen war, sind meine Mutter und ich oft zusammen auf der bei Leysieffer Kaffee trinken gewesen und in den Jahren nachdem meine Mutter wieder auf die Insel gezogen ist, war ein Besuch im „Odin“, jenem sagenumwobenen kleinen Leysieffer auf der Whiskeymeile in Kampen obligatorisch. Im Sommer genießen mein Mann und ich gerne mal eine riesige wenn auch nicht ganz günstige Kugel feinstes Leysieffer Eis auf der Friedrichstraße, denn dem Duft der selbstgebackenen Mandelwaffeln, der einem schon von weitem entgegenschwebt, kann man als Sylturlauber einfach nicht widerstehen.

Bislang war ich eigentlich stets unserer zur Hochzeit erhaltenen Kaffeemaschine treu, aber als Leysieffer dann auch ins Kapselgeschäft eingestiegen ist, war ich zugegeben wirklich neugierig und habe mich riesig gefreut, dass ausgerechnet ich diese mit dem PLUS X Award ausgezeichnete Kapselmaschine testen darf. Leysieffer zeichnet sich durch seine seit 1909 gewahrte Familientradition aus und hat seinen Firmensitz in der Gründungsstadt Osnabrück. Mittlerweile ist das Traditionsunternehmen mit dem wunderschön nostalgischen schwarz-roten Logo in allen größeren Städten wie Hamburg, Berlin, Düsseldorf und eben auch seit 1985 auf Sylt vertreten.

Die Kaffeemaschine

Bislang war Leysieffer in meinen Augen eher bekannt für leckere Torten, selbstgemachte Pralinen und allerlei Schokoladiges, aber seit einer Weile kann man sich auch etwas Kaffeehausgenuss in die eigene Wohnung holen mit der Leysieffer Kaffee Premium Kapselmaschine mit Milchschaumsystem. Als ich den Karton geöffnet habe, strahlte mir die weißglänzende eckige und recht kompakte Maschine entgegen und ich habe mich beim Aufbauen erstmal gefragt, wie und wo dort Milchschaum produziert werden soll. Die Maschine ist wirklich schnell und leicht aufzubauen: man muss die Sicherheitsaufkleber entfernen, den Wassertank einmal gründlich ausspülen, den Stecker reinstecken und schon kann es losgehen, aber halt: Wo kommt denn jetzt die Milch rein?

Im Gegensatz zu meiner vorigen Maschine gibt es nämlich keinen separaten Milchaufschäumer, sondern das System funktioniert über eine Druckwasserdüse, die mit 19 Bar die Milch direkt in der Tasse aufschäumt. Ich gebe ehrlich zu, ohne die Bedienungsanleitung gelesen zu haben wäre ich nie im Leben auf diese Funktion gekommen. Die Maschine hat auf beiden Seiten lediglich zwei Knöpfe: rechts wählt man die Stärke und Wassermenge für den Kaffee/Espresso (50/100ml) und links kann man zwischen zwei verschiedenen Milchschaumvarianten wählen, sprich Cappuccino oder Milchkaffee/ Latte Macchiato. Um einen Latte Macchiato zuzubereiten füllt man einfach 50-60 Ml Milch in eine Tasse, stellt diese unter die Düse, drückt den entsprechenden Knopf und dann erhitzt ein feiner dampfender Wasserstrahl die Milch und schäumt diese zugleich auf. Anschließend wählt man über die rechten Tasten die Intensität des Kaffees an und schon hat man in nicht einmal einer Minute eine Kaffeespezialität zubereitet.

Innovativ oder althergebracht?

Was mir an der Maschine besonders gefällt ist das schlichte und schnörkellose aber dennoch elegante Design, denn diese Maschine passt wirklich in jede Küche. Wenn man die Bedienungsanleitung einmal gut gelesen hat, ist es wirklich ein leichtes in Kürze einen guten Kaffee zuzubereiten. Da ich eine Laktoseintoleranz habe, andere Familienmitglieder aber nicht, ist es auch toll, dass die Maschine nie in Kontakt mit der Milch kommt, da diese sich immer in der jeweiligen Tasse befindet. Somit fällt auch keine zusätzliche Reinigung wie bei externen Milchbehältern an. Die Idee die Milch durch Druckwasser aufzuschäumen gefällt mit prinzipiell gut, aber leider verwässert das Wasser den Kaffee natürlich ein wenig. Zudem wurde meine Milch nur bei zweimaligem Schäumen wirklich heiß, beim ersten Mal ist sie eher lauwarm, was einige sicher mögen, mir aber zu kalt ist. Wenn man heiße Milch möchte, sollte man diese schon vorher aus dem Kühlschrank nehmen, was aber natürlich die Spontaneität beeinflusst. Der Espresso und der Kaffee schmecken wirklich vollmundig und sind schnell zubereitet. Schön und praktisch ist auch der verstellbare Tassentand, so dass man problemlos verschieden große Tassen und Gläser verwenden kann.

Die Kapseln gibt es nur bei Leysieffer im Laden oder im Onlineshop und man kann auch nur die Originalkapseln verwenden, was ich recht schade finde, da ich mit meiner Nespresso mittlerweile auch andere Kapseln verwenden könnte. Aktuell kann man zwischen 6 verschiedenen Kaffee- und Espressovarianten (48 Kapseln/14 Euro) wählen, wobei mir der Ristretto am besten schmeckt.

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Alles in allem finde ich die Maschine schon innovativ und der Kaffee schmeckt mir auch wirklich gut, aber die Milschaumfunktion konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da ich von meinem externen Milschschäumer einfach bessere Ergebnisse gewohnt bin. Für 199 Euro liegt die Maschine im normalen Segment für Kapselmaschinen und wenn noch ein wenig an der Milchschaumfunktion gefeilt wird, glaube ich auch, dass diese stylische und zeitlose Maschine wirklich eine Alternative zu herkömlichen Kapselmaschinen darstellt.

Wenn ihr gerne sehen wollt, wie die Maschine läuft, schaut doch einfach auf meinem Instagram Channel vorbei.

* Ich habe die Kapselmaschine von leysieffer im Rahmen den Supper Blogger Challenge kostenlos zu Verfügung gestellt bekommen. Dies beeinflusst meine kritische Meinung aber keineswegs.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Wie bereitet ihr am Liebsten euren Kaffee zu? Kennt ihr die Firma Leysieffer?

Für alle Bio-Rindfleisch und Senf Fans in HH – die Better Burger Company

Ihr Lieben,

schon seit einiger Weile sind Burger ja im wahrsten Sinne des Worte ins „aller Munde“ und damit sind nicht die drögen pappigen und meist lieblos zubereiteten Hamburger diverser Fastfoodketten gemeint. In Hamburg, London oder New York öffnen momentan gefühlt stündlich neue Burgerrestaurants, die mit Fleisch in Bio-Qualität, frischen Zutaten, Süßkartoffelpommes und Deluxe Burgern den Fastfood-Gourmet von heute locken.

IMG_0564Vor einer Weile war ich seit langem auch mal wieder einen Burger essen und zwar bei der BetterBurgerCompany in Hamburg. Was ist aber besonders an diesem Burgerladen? Zunächst einmal habe ich mich schon im Vorfeld gefreut, dass man sich hier seinen Burger ganz individuell zusammenstellen kann und dabei die Wahl hat zwischen:

  1. Bio-Rindfleisch
  2. Hühnchen
  3. Halloumi

Wenn man sich für eine köstliche Variante entschieden hat, in meinem Fall Bio-Rindfleisch, ist man aber noch nicht durch mit der Entscheidungsfindung, denn jetzt muss man sich überlegen, wieviel Fleisch man essen möchte. Da ein Patty 100 Gramm wiegt, habe ich mich für 2 Patties entschieden sowie die Variante mit herrlich geschmolzenem Käse. Belegt wird der Burger nach Gusto, wobei man aus einer Vielzahl an frischen und teilweise gegrillten Zutaten 5 auswählen kann. Als Fan der italienischen Küche habe ich mich für Ruccola, Oliven und frische Tomaten entschieden, um dann meinem Burger noch einen feurigen Twist mit Jalapenos und einer scharfen Soße zu geben.

IMG_0365Sobald der Burger fertig zubereitet ist, kann man sich diesen am Tresen auf einem Aluminiumtablett mit einer großen Portion knackiger und dick geschnittener Pommes abholen, um dann auf einer langen Holzbank neben lauter anderen Burgerliebhabern glückselig in ein leckeres Bun (von einer Hamburger Traditionsbäckerei) und unglaublich schmackhaftes Rindfleisch zu beißen. Auf den Tischen gibt es zudem eine ganze Reihe an leckeren norwegischen Senfen von Bergbys, sowie natürlich Ketchup und scharfe Sauce.

Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so gutes Rinderhack gegessen und bin wirklich der Überzeugung, dass man die Bio-Qualität rausschmecken kann. In diesem Burgerladen kann jeder sich seinen Wunsch erfüllen lassen und ich kann die BetterBurgerCompany wirklich nur von Herzen (und Magen) empfehlen. Ein Menu mit hausgemachtem Eistee gibt es schon für 9,90.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist eure Lieblings-Burger-Combo?

Klön un Kieken 2017 – Bloggertreffen in Hamburg

Ihr Lieben,

in den letzten Wochen bin ich viel umher und kaum zur Ruhe gekommen, was daran liegt, dass einfach unglaubliche viele Wochenendtripps anstanden: ein Wochenende in Prag, der Geburtstag meiner Schwester in Duisburg, zuletzt ein Mutter-Töchter-Wochenende in Berlin und vor zwei Wochen dann ein wunderbares Wochenende in der schönsten Stadt der Welt: Hamburg.

Die liebe Anna von Misseskleinewelt hatte zum Bloggertreffen geladen und ich bin ihrem Ruf (durch Glück und Empfehlung über meine liebe Svenja) gefolgt und durfte als Ersatz nachrücken. Seit ich im schönen Lüneburg wohne war dies mein erstes Bloggertreffen in Hamburg und als ich mich dann nach der Arbeit bei strahlendem Sonnenschein mit der S-Bahn nach St. Pauli aufmachte, war ich schon wirklich gespannt was und vor allem wer mich dort erwarten würde.

Schlafen auf St. Pauli – Ein Widerspruch an sich?

Als ich gegen 14 Uhr die Haltestelle St. Pauli verließ und auf Hamburgs heißem Pflaster Richtung Pyjama Park Hotel&Hostel schlenderte, erspähte ich schon aus dem Augenwinkel zwei Mädels, die eifrig voll bepackte Tüten aus dem Auto holten und meine Intuition täuschte mich nicht, denn das waren Anna (Misseskleinewelt)  – unsere liebe und vor allem unglaublich fleißige Organisatorin  – und die liebe Sissi (bananenschneckerl) aus München, die bereits einen Tag vorher angereist und mit Anna schon einiges „geklönt und gekiekt“ hatte.
Nachdem wir gemeinsam die prall gefüllten Goodie Bags in den zweiten Stock des Hostels getragen
hatten, hieß es erst einmal Zimmer gucken. Das Pyjama Park Hotel&Hostel liegt wirklich mitten auf der Reeperbahn mit Blick auf den Spielbudenplatz und obwohl der Eingang von außen eher unscheinbar ist, erwartet einen im Inneren eine kleine Wohlfühloase im schicken urbanen Stil. In meinem Hotelzimmer wurden neben Sissi noch sehnsüchtig Svenja (Reviermädchen) und Natascha (Probenqueen) erwartet und für Anna und Manu (Manustestwelt), die kurze Zeit später mit dem Fernbus aus Hannover kam, stand schon ein Hotelzimmer bereit.

Um auf die anderen Bloggerinnen zu warten und uns schon mal ein wenig kennenzulernen, setzten Sissi, Anna, Manu und ich uns in den wirklich sehr ruhigen und schön gestalteten Innenhof, von dem ich euch aber in den nächsten Tagen noch ausführlich berichten werde. Als wir dann alle vollständig waren, hieß es ab auf die Zimmer und Goodie Bags bestaunen. Und wir haben gestaunt! Neben einem Regenschirm der noblen Hamburger Traditionsfirma Montblanc, gab es noch allerlei Leckereien von BiteBox, die ich bereits in London kennen und lieben gelernt habe, unfassbar leckere Nüsse aus der Corinna Stieren Feinkostmanufaktur, eine BRIGITTE Box (die ihr bald beim Unboxing begutachten könnt) sowie tolle vegane Körperpflege Produkte von CD Körperpflege, die ich schon in Berlin am Wochenende ausgiebig getestet habe. Aber als wäre das nicht schon genug, hat Anna sogar noch an unsere Männer daheim gedacht uns so konnten wir diese dann nach einem Wochenende in dem sich alles um Beauty, Fashion, Food und Fun gedreht hat, auch noch mit schönen Accessoires von Young & Gentle überraschen.

Rechnen, Pokern, Rätseln und ein Komet der auf die Erde zusteuert

Was hat es wohl mit dieser Überschrift zu tun denkt ihr euch? Das Rätsel ist schnell gelöst, denn nachdem
wir alle vollständig waren, ausgiebig unsere Goodies bestaunt hatte und immer noch ganz verzückt waren von dem fulminanten Start ins Wochenende, hieß es ab in den Escape Room, bzw. die Escape Rooms. Ein kurzer Fußmarsch hinter der Reeperbahn, einige Stufen hinab und schon taucht man in die Fluchtweg Welt von Nadezda, die mit ihrem Mann aus Rätselleidenschaft zwei unglaubliche spannende Escape Rooms gestaltet hat. Ich war zuvor noch nie in einem Escape Room, aber ich liebe es, zu rätseln, tüfteln und soviel sei verraten, auch zu rechnen. Da der Sinn der Escape Rooms natürlich das Lösen von Rätseln ist, möchte ich euch hier noch gar nicht so viel verraten, aber eins sei gesagt: Fluchtweg Hamburg besteht aus einem multikulturellen, jungen, lustigen und super motiviertem Team, hat zwei liebevoll und bis ins kleinste Detail gestaltete Escape Rooms, nämlich Hotel Old Vegas, aus dem wir uns just in time noch befreien konnten, sowie Voyager 2076, ein Raumschiff, dessen erfolgreiche Bespielung über Rettung oder Zerstörung der gesamten Zivilisation entscheidet. Danke nochmal an das Fluchtweg Hamburg Team für eure tolle Betreuung (inklusive leckerer Schnittchen), die netten Gespräche und vor allem 2,5 spannende Stunden!

Ein flauschiges- und ein Miniatur-Ich

Nach einer für die Reeperbahn erstaunlich ruhigen Nacht und einem köstlichen Frühstück im Pyjama Park hieß es ab in die Bahn. Dank der HVV konnten wir drei Tage lang kostenlos mit Bus und Bahn durch Hamburg tingeln und so ging es dann auf unsere an diesem Wochenende längste Reise, ins Alstertal Einkaufszentrum. Dort angekommen empfingen uns auch schon die netten Mitarbeiter von Build-A-Bear und ich muss sagen, zunächst stand ich diesem Konzept recht skeptisch gegenüber, da ich dabei sofort an amerikanisch- überladenes-Gutelaune-Gehüpfe dachte, aber schon nach wenigen Minuten war ich vollkommen drinnen in der flauschigen und liebevoll durchdachten Welt von Build-A-Bear. Dank Patrick waren wir alle um Jahrzehnte zurückversetzt in die Welt der Kindheit und hüpften, sangen, suchten, rannten und tüftelten an unseren Kuscheltieren, um am Ende dann stolz und mit strahlenden Augen unsere recht unterschiedlichen, aber allesamt niedlichen und individuell gestalteten Tiere stolz in ihrem Kartonzuhause mitzunehmen. Über die Party und Sir Henry folgt noch ein eigener Post, denn so ein niedlicher Bär hat doch ein wenig mehr als nur ein paar Zeilen verdient 🙂

Jetzt fragt ihr euch sicher: Was hat das denn mit dem Miniatur-Ich auf sich? Ganz einfach. Nachdem wir
schon vollkommen begeistert unsere Kuscheltiere gestaltet hatten und Sir Henry genau wie ich – ein absoluter Englandfan – einen kleinen karierten Schlafanzug bekam (passend zu meinem), durften wir nun erleben, wie aus großen Frauen kleine Figuren wurden, bei 3D Generation. Über 3D Drucker und Figuren hatte ich vorher schon viel gelesen und gesehen, umso spannender war es daher für mich und natürlich auch für die anderen Mädels, live zu sehen, wie so eine Figur von einem selber entsteht. Dank toller Ratschläge was das Posing betrifft und ganz viel Unterstützung untereinander (denn in einer Kammer zu stehen mit über 60 Kameras auf einen gerichtet ist doch recht neu), wurden von uns allen wunderbare Fotos gemacht, die die eine oder andere selber überrascht haben wie fotogen sie ist. Jetzt heißt es aber erst einmal warten, da der Druck ca. 4-6 Wochen inklusive der Nachbearbeitung dauert, also seid gespannt auf das Ergebnis.

Better Burger Company – What else?

Nach so viel Aufregung, Gehüpfe, Gesinge, Posing und Co., war es Zeit, den Abend bei einem guten Abendessen ausklingen zu lassen und was könnte da besser schmecken als ein leckerer Burger, ein kühles Bier und ein paar knusprige Pommes? Gesagt getan. Unmittelbar hinter der Mönckebergstraße liegt in einer Seitenstraße ein Laden der Better Burger Companyden ich nur sehr empfehlen kann. Burger sind -wortwörtlich- gerade in aller Munde und in diesem Laden kann man sich wirklich seinen individuellen Burger zusammenstellen, sei es mit reichlich Grillkäse wie bei Sissi oder weitestgehend mit feinstem Bio-Beef wie bei Svenja, hier gibt es wirklich für jeden etwas. Nicht zu unterschätzen sind allerdings die Portionen, denn zu dem selbst zusammengestellten Burger gibt es noch gefühlte Unmengen dicker Pommes, so dass wir am Ende alle satt und zufrieden in Richtung Pyjama Park fuhren.

Farewell

Nach einem letzten leckeren Frühstück und noch einigen netten Gesprächen hieß es dann Abschied nehmen und das fiel gar nicht so leicht, denn wir hatten wirklich 3 wahnsinnig aufregende, tolle und danke Anna unglaublich organisierte Tage, mit allem was dazu gehört: gutem Essen, netten Gesprächen, tollen Erlebnissen und vor allem viel Spaß miteinander. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Anna für die Organisation und bei allen 5 Mädels, dass ich nachrücken durfte und mit offenen Armen in Empfang genommen wurde! Auf ein Wiedersehen!

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was liebt ihr an Hamburg? Seid ihr auch dem Burgertrend verfallen?

Wiener Schmankerl- Österreichische Knoblauchsuppe und Wiener Schnitzel

Ihr Lieben,

jeden Donnerstag verwandelt sich unsere kleine aber feine Altbauwohnung in ein duftendes und dampfendes Bisschen österreichische Heimat, denn dann kommt mein Papa zu Besuch und wir machen es uns bei Schmankerln aus dem Wienerwald gemütlich und schauen österreichische Serien oder Filme (zuletzt Sacher, heuer Braunschlag. Sehr zu empfehlen).

Letzte Woche gab es zum ersten Mal selbstgemachte Knoblauchsuppe, denn die essen wir in Österreich immer im Wirtshaus als Vorspeise und selbst wenn man kein riesiger Knoblauchfan ist, schmeckt diese Suppe einfach herrlich und überhaupt nicht so, wie man es sich vielleicht vorstellen mag. Als Hauptgang gab es dann standesgemäß ein echtes Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfeln (Kartoffeln) und dem besten Gurkensalat nach dem Rezept meiner Oma.

Zutaten für die Knoblauchsuppe (3-4 Personen)

2-3 kleine Schalotten
1 1/2 Knollen Knoblauch
30g Mehl
400 ml Gemüsefond
600 ml laktosefreie Milch
2-3 EL Sojasahne
2 Knoblauchzehen extra
Salz
Pfeffer
eine Hand voll glatte Petersilie
2 Scheiben glutenfreies Brot
neutrales Öl oder Margarine zum Anrösten
2 Zweige Thymian

Zubereitung

img_9592Zunächst einmal den Knoblauch und die Schalotten fein hacken und beides getrennt zur Seite stellen. Nun 2 EL Öl oder Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin andünsten bis sie leicht braun sind.  Das Mehl hinzugeben und ganz kurz anrösten und dann mit dem Gemüsefond und der Milch ablöschen und gut verquirlen. Die Suppe ca. 5 Minuten kochen lassen und anschließend den gehackten Knoblauch hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zuletzt noch die 2 extra Knoblauchzehen in der Knoblauchpresse zerquetschen und hinzugeben. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und gehackter glatter Petersilie abschmecken und mit 2 EL Sojasahne verfeinern. Die Suppe vom Herd nehmen und abgedeckt ruhen lassen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Fett schmelzen lassen. Die Scheiben Brot in kleine Würfel schneiden und im heißen Fett mit 2 Zweigen Thymian ausbacken. Die fertigen Croutons auf etwas Küchencrepe abtropfen lassen. Die Suppe mit einem Zauberstab pürieren und die Croutons kurz vor dem Servieren auf die Knoblauchsuppe geben.

Echtes Wiener Schnitzel mit Gurkensalat und Erdäpfeln

Wenn ich in Deutschland ins Restaurant gehe und auf der Karte wie so oft „Schnitzel Wiener Art“ lese, muss ich als Halbösterreicherin schon schmunzeln, denn außer dass es sich dabei um Fleisch mit einer Panade handelt, haben diese sogenannten „Schnitzel“ nichts mit dem feinen Wiener Schnitzel gemein. Ein echtes Wiener Schnitzel ist vom Kalb, aus der Oberschale, hauchdünn plattiert und mit einer knusprigen welligen Panade, die sich leicht vom Fleisch abhebt und nicht ein dickes Stück zähes Schweinefleisch in fettiger Panade, ertränkt in einer dieser unsäglichen Soßen um das ganze irgendwie runterzubringen und dann auch noch Pommes dazu. Nein danke! Für all jene, die wirklich mal ein Schnitzel essen wollen, hier nun das Rezept:

Zutaten (für 2 Personen)

2 Kalbsschnitzel á je 150 Gramm
60-70 Gramm Panko Paniermehl
100 Gramm Maismehl oder Weizenmehl
2 Eier
Butterschmalz und Sonnenblumenöl zum Ausbacken

1 Schlangengurke
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL lauwarmes Wasser
2 EL Hesperiden Essig (alternativ Weißweinessig)
Salz
Pfeffer
1/2 EL Zucker oder einen guten Spritzer Süßstoff
Paprikapulver edelsüß
1-2 Knoblauchzehen

Kartoffeln nach Belieben

img_9864Zubereitung

Für den Gurkensalat zunächst die Gurke schälen und mit einer Reibe in feine Scheiben in
eine Schüssel reiben. Die Scheiben ordentlich
salzen und vermengen und beiseite stellen. Für das Dressing den Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem Essig vermengen, bis sich der Zucker langsam auflöst. Nun das Öl und das lauwarme Wasser hinzugeben und alles gut verquirlen. Zuletzt Salz, Pfeffer und eine gute Prise Paprikapulver sowie 1-2 in der Knoblauchpresse zerquetschte Knoblauchzehen hinzugeben und alles beiseite stellen.

Die Kartoffeln schälen und in reichlich gesalzenem Wasser bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen.

Die Schnitzel auf ein großes Holzbrett legen, mit einem Stück Küchenfolie abdecken und am besten mit einer schweren (eisernen) Pfanne plattieren. Wichtig dabei ist, die Pfanne beim Plattieren zu einem hinzuziehen und nicht einfach platt auf die Schnitzel zu schlagen. Wenn die Schnitzel etwas mehr als einen halben Zentimeter haben, sind sie perfekt und können auf beiden Seiten leicht mit Salz gewürzt werden. Drei tiefe Teller bereitstellen und in den ersten das Mehl gaben, in den zweiten die beiden Eier geben und verquirlen und in den dritten Teller das Pankomehl. Die Schnitzel nun zuerst sorgfältig im Mehl wenden, gut andrücken und schauen, dass alle Stellen bedeckt sind und vor dem Eierbad das überschüssige Mehl sanft abklopfen. Die mehlierten Schnitzel im Ei und anschließend im Pankomehl wenden und dieses auch wieder sanft andrücken. Die panierten Schnitzel beiseite legen, bis das Fett erhitzt ist.

In der Zwischenzeit die Gurken in ein Sieb schütten und gut ausdrücken, so dass das ganze Wasser abläuft. Die Gurken nun in eine Schüssel geben, das Dressing schnell noch einmal aufquirlen und über die Gurken geben und mit ein wenig Paprikapulver bestreuen.

img_9862Reichlich Butterschmalz und Öl in einer gußeisernen Pfanne erhitzen und mit einem Zahnstocher oder Holzlöffel testen, ob das Fett heiß genug ist (wenn sich am Holz Bläschen bilden hat das Fett die richtige Temperatur). Die Schnitzel nun am besten einzeln in das Fett geben (die Schnitzel müssen fast bedeckt sein) und die Pfanne ein wenig schwenken. Während des Backens die Schnitzel mit einem Löffel mit dem heißen Fett nappieren und erst wenden, wenn der Rand schön goldig braun ist. Bei diesen dünnen Schnitzeln reichen meist 3 Minuten von jeder Seite. Das Begießen mit dem Öl sorgt für schöne Blasen am Schnitzel, die meiner Meinung nach essentiell sind. Die Schnitzel aus der Pfanne kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen und dann sofort servieren.

Die Kartoffeln abschütten und die noch heißen Schnitzel mit dem Gurkensalat und etwas Preiselbeeren sowie einer Zitrone auf dem Teller anrichten.

An Guadn!

Eure Nostalgiaqueen

Habt ihr schon einmal Original Wiener Schnitzel gegessen? Was ist euer Lieblingsschmankerl?

Schnelle Essensalternativen bei Laktose – und Glutenintoleranz – P. Jentschuras „MorgenStund“ und „TischleinDeckDich“

Ihr Lieben,

wie ihr ja mittlerweile wisst, vertrage ich keine Laktose und kein Gluten, wie mittlerweile ja so viele aus meiner Generation. Ohne Laktose lässt es sich eigentlich dank zahlreicher laktosefreier Produkte und Laktosetabletten recht gut leben, aber mein geliebtes Butterbrot oder Müsli zum Frühstück fehlt mir wirklich sehr.

Umso glücklicher war ich, dass ich die Möglichkeit hatte, die gluten- und laktosefreien Produkte von P. Jentschura zu testen, die auch euch heute vorstellen möchte.

Die Marke

Die Marke IMG_7304P. Jentschura kannte ich vorher auch nicht, habe sie aber in den letzten Wochen ausführlich kennen- und schätzen gelernt. Diese steht für gesunde Ernährung und basische Körperpflege, die man vor allem beim Fasten oder natürlich zur Stabilisierung des natürlichen Säure-Basen-Haushalts gut gebrauchen k
ann. Insgesamt durfte ich zwei Produkte für die schnelle Küche testen: für das Frühstück  gibt es „MorgenStund“ und für mittags oder abends heißt es dann „TischleinDeckDich“.

MorgenStund

Als Englandliebhaberin war Porridge bislang mein absolutes Lieblingsfrühstück, aber leider gibt es nur selten wirklich glutenfreie Haferflocken, so dass ich schon lange nach einer Alternative gesucht habe. MorgenStund ist eine solche, da es eine Zusammensetzung aus Hirse und Buchweizen mit Früchten ist und durch anrühren mit heißem Wasser zu einem porridgeähnlichen Brei wird. IMG_7305

Meine erste Portion überzeugte mich leider nicht wirklich, da ich den Brei recht fade und geschmacklos fand. In den nächsten Tagen habe ich dann aber verschiedene Varianten ausprobiert, wie beim Poridge auch und siehe da, langsam habe ich mich an die Alternative gewöhnt und sie schätzen gelernt.

Der Brei ist recht fein und mit Wasser aufgegossen wirklich eher neutral, da er ja auch nicht gezuckert ist. Die Früchte schmeckt man auch nicht so deutlich raus. Wenn man aber eine der zahlreichen auf der Packung bereitgestellten Varianten ausprobiert, kann man sich den Brei wirklich super verfeinern. Für meine Lieblingsvariation mit Banane und Zimt nimmt man einfach 3 EL von den Flocken und gießt diese mit 180ml kochendem Wasser auf. Dazu kommen eine in Scheiben geschnittene Banane, ein paar Rosinen, Zimt, etwas Ahornsirup und für die Cremigkeit etwas Mandelmilch.

IMG_7303Ein weiteres Lieblingsrezept von mir ist der klassisch zubereitete Brei mit etwas gehackten Walnüssen, Ahornsirup und getrockneten Cranberries.

MorgenStund besteht aus Hirse*, Buchweizen*, Früchte getrocknet 13,5 % (Ananas*, Apfel*), Ölsamen 8,5% (Kürbiskerne*,Sonnenblumenkerne*, Süße Mandeln*), Amarant*. (*Zutat aus ökologischem/biologischem Anbau)

 

 

 

 

TischleinDeckDich

Quinoa ist ja schon seit langem DAS neue Trendkorn und auch ich liebe meinen Quinoasalat mit Avocado, Chili und Zitrone (Rezept folgt). TischleinDeckDich enthält neben dem so gesunden und vor allem variablen Quinoa noch Hirse und getrocknetes Gemüse und ist vielseitig verwendbar. Wer es eilig hat kann einfach 80g TischleinDeckDich mit 270 ml heißem Wasser überbrühen und ziehen lassen. Am besten nimmt man zum Aufkochen direkt Brühe und salzt den Quinoabrei ein wenig, dann kann man ihn super als alternative Beilage mit einem Löffel laktosefreiem Schmand verfeinert essen.IMG_7288

Schon bei der ersten Zubereitung habe ich immer wieder während des Quellvorgangs probiert, da ich es einfach nicht abwarten konnte, weil der Brei schon so herrlich würzig duftete. Der Brei ist relativ klebrig und man muss beim Aufkochen gut aufpassen, dass er nicht anbrennt. Ich habe immer wieder ein wenig Wasser zusätzlich nachgeschüttet und dann am Ende Schmand untergehoben, so dass man noch eine cremige Note bekommt. TischleinDeckDich lässt sich super schön heiß als Beilage essen, aber auch lauwarm oder sogar am nächsten Tag kalt mit ein wenig Zitronensaft, Olivenöl und Salz angemacht und mit Avocado, Frühlingszwiebel  und Tomate verfeinert. Wirklich sehr schmackhaft

Mein Lieblingsrezept ist die klassische Zubereitung von TischleinDeckDich, mit 270 ml heißer Brühe, etwas Meersalz und zum Schluss einem EL laktosefreiem Schmand und dazu als Gemüsebeilage ein herrlich tomatiges Ratatouille mit roten, gelben und grünen Paprika, saftigen Auberginen und knackigen Zucchini und natürlich ganz vielen Kräuter der Provence.

 

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Zutaten: Quinoa*, Hirse*, Gemüse getrocknet 23 % (Kartoffeln*, Tomaten*, Karotten*, Zwiebeln*,Porree*, Erbsen*), Reis*, Basilikum*, Schabzigerklee*, Schnittlauch*, Petersilie*, Liebstöckel* (* Zutat aus ökologischem/biologischem Anbau).

Fazit:

Mir gefällt TischleinDeckDich eindeutig besser was den Geschmack angeht, da ich die Mahlzeit auch gerne so als schnellen Snack mit ein wenig Sauerrahm und Schnittlauch oder als gesunde Beilage zu einer Gemüsepfanne esse. Aber auch MorgenStund ist bei mir nach anfänglicher Kritik zum festen Frühstücksprogramm geworden, da es einfach zügig geht, gesund ist und mit ein paar kleinen Handgriffen und Zutaten schnell verfeinert ist. Alles in allem kann ich die Produkte für alle Gesundheitsbewussten und natürlich Allergiker sehr empfehlen und würde mich über euer Feedback und eure Erfahrungen mit gluten- und laktosefreien Produkten freuen.

Wer sich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich etwas Gutes tun will, der kann auf der Homepage von P. Jentschura auch tolles  MeineBase – Basisch-mineralisches Körperpflegesalz mit einem pH-Wertvon 8,5 kaufen, was ich ebenfalls sinnvoll finde, da wir aufgrund unserer Ernährung, des alltäglichen Stresses und der Umwelteinflüsse zunehmend sauer und nicht mehr basisch sind.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr auch eine Unverträglichkeit? Ernährt ihr euch basisch?



Der Frühling ist da – Zeit für farbenfrohes Essen (Süßkartoffelpüree mit Balsamicoschalotten)

Ihr Lieben,

endlich sind die Temperaturen zweistellig und in den letzten Tagen haben wir jeden Sonnenstrahl ausgekostet, sei es im Café, im Cabriolet, oder einfach beim Spaziergang mit Sonnenbrille und Getränk to-go in der Hand.

Heute möchte ich euch ein schönes (buntes) Rezept präsentieren, dass ich in den letzten Monaten öfter gekocht habe und das so herrlich unkompliziert ist und doch bei allen Gästen für Begeisterung sorgt. Momentan sind Süßkartoffeln ja ein richtiger Trend, obwohl es diese leckere orangene Knolle schon seit Ewigkeiten gibt und sie bei den Ureinwohnern Mittel- und Südamerikas seit jeher auf dem Speiseplan steht. In kaum einem Szenelokal oder einer Burgerbraterei kommt man um Süßkartoffelfries herum. Ich möchte euch aber eine andere Variante präsentieren, die weniger fettig und mindestens genauso lecker ist: Süßkartoffelpüree mit Chili. Zu diesem leicht süßlichen Püree passen süß-saure Balsamicoschalotten und ein leicht bitterer Radicchio mit Himbeeren ganz wunderbar.

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Zutaten

750 g Süßkartoffeln (ich kaufe immer einen Beutel bei Aldi)
Fleur de Sel (Maldon´s)
2 Stengel Rosmarin
Pfeffer
10 g Butter
1 frische kleine Chilischote

1 kleiner Beutel Schalotten
Aceto Balsamico di Modena
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
1 EL Honig/ Ahornsirup
1 Radicchiokopf
1 Schale Himbeeren
Vinaigrette (selbstgemacht/fertig)

Zubereitung

Zunächst den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Süßkartoffeln abwaschen und mit einer Gemüsebürste gründlich säubern. Die Süßkartoffeln in grobe Würfel schneiden, in eine Schale geben und mit dem Rosmarin und Fleur de Sel vermengen, so dass alle Stücke ausreichend Salz haben, sie aber nicht versalzen sind. Die Chilischote fein hacken und erstmal zur Seite stellen. Den Radicchio abwaschen, fein schneiden und mit den abgewaschenen Himbeeren auch erstmal zur Seite stellen.

Die Süßkartoffeln auf ein Backblech geben und bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen, bis die Schale braun, die Kartoffel aber schön weich ist.

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In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und vierteln und den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden. Einen kleinen Topf auf den Herd stellen, etwas Olivenöl hineingeben und die Schalotten und den Knoblauch wirklich nur kurz anbraten. Wenn die Zwiebeln beginnen braun zu werden, alles mit dem Balsamico ablöschen, so dass die Zwiebeln gut bedeckt sind (Achtung: der Balsamicogeruch zieht stark in die Nase und kann brennen). Für die Süße ca. einen EL Honig oder Ahornsirup hinzugeben. Wer es kalorienärmer mag, der kann auch Süßstoff hinzugeben. Die Temperatur runter drehen und das Ganze mit halboffenem Deckel köcheln lassen. Wer mag kann auch noch einen Zweig Rosmarin hIMG_3250inzugeben. Nach ca. 10-15 Minuten beginnt der Balsamico einzureduzieren und man muss gelegentlich nachgucken, damit nicht alles verdampft und anbrennt. Wenn die Zwiebeln noch zu hart sind, der Balsamico aber schon fast einreduziert ist, einfach noch einen kleinen Schuss Balsamico hinzugeben und erneut warten.

Sobald die Süßkartoffeln fertig sind, werden diese mit der kleingehackten Chilischote und mit 10-15 Gramm Butter mit dem Pürierstab oder im Thermomix püriert.

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Das fertige Püree auf einem Teller anrichten, die Balsamicoschalotten dazugeben und etwas kleingeschnittenen Raddichio mit Himbeeren und Vinaigrette daneben drapieren. Zu diesem Gericht schmecken frisch gebratene Lammfilets auch wunderbar.

Guten Appetit,

eure Nostalgiaqueen