A very British Easter recipe – Hot Cross Buns

Ihr Lieben,

zunächst einmal möchte ich euch allen Frohe Ostern wünschen und hoffe, dass ihr ein schönes Osterwochenende im Kreise eurer Lieben verbringt. Obgleich Ostern der höchste christliche Feiertag ist, habe ich das Gefühl, dass dieses Fest des Lichts immer mehr zu einem zweiten kommerziellen Weihnachten wird: die Supermärkte sind voll von Schokohasen, es gibt Osterrabatte in den Läden, in diversen Online-Shops werden Osterspecials promotet und der eigentliche Gedanke des Osterfestes, der Sieg des Lebens über den Tod, ist weit hinter Osterhase und Co. gerückt.

Bei uns in der Familie wird Ostern traditionell gemeinsam mit gefärbten Eiern, einem guten Essen und vor allem Familienzeit verbracht.  Zudem leutet für mich der Ostersonntag auch das Ende der Fastenzeit ein, wobei ich sagen muss, dass mir der Verzicht auf Zucker und Alkohol dieses Jahr erstaunlich leicht gefallen ist und ich wahrscheinlich noch ein wenig weiter darauf verzichten werde, aber nicht mehr so streng wie in den letzten 7 Wochen.

Um meine Liebe zu England und das wichtigste christliche Fest zu verbinden, habe ich heute in aller Frühe ein typisches englisches Ostergebäck Hot Cross Buns gebacken und möchte diese köstliche Spezialität von der Insel gerne mit euch teilen. Den Namen haben die kleinen Hefeteilchen von ihrem Mehlkreuz, das natürlich an die Kreuzigung Jesu am Karfreitag erinnerte. Gewürzt werden die Buns mit Zimt, Nelken und Muskat, traditionelle Gewürze, die zur Zeit Jesu zum Einbalsamieren genutzt wurden. Zudem werden die Buns mit Rosinen und gelegentlich auch Zitronat/Orangeat versehen und sind mittlerweile (leider) nahezu das ganze Jahr in England erhältlich.

 

Zutaten

500 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
280 g Milch
40 g Margarine
11 g Trockenhefe
10 g Salz
200 g Sultaninen
25 g Zitronat
25 g Orangeat
1,5 TL Zimt
1/2 TL Nelken
1/2 TL getrockneter Ingwer
eine Messerspitze gemahlener Muskat
1 Päckchen Zitronenabrieb
etwas Sonnenblumenöl
Agavendicksaft (alternativ Golden Syrup)
35 g Mehl
50 ml Wasser
Zubereitung

Zubereitung

Zunächst das Mehl mit den Gewürzen, dem Zitronenabrieb und dem Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Anschließend die Trockenhefe und das Salz hinzugeben und in der Mitte eine Mulde formen.

Die Butter und die Milch in separaten Töpfen erwärmen, bzw. zum Schmelzen bringen, und die flüssige Butter sowie die Hälfte der Milch zum Mehlgemisch geben und vorsichtig mit den Händen unterheben. Nun das Ei hinzugeben, weiter mit den Händen alles vermengen und nach und nach die restliche Milch hinzugeben.

IMG_0872Den Teig in den Thermomix geben – oder auf eine bemehlte Arbeitsfläche -, die Sultaninen und das Orangeat und Zitronat hinzugeben und ca. 8 Minuten im Getreidegang kneten lassen, bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht. Den fertigen Teig nun in eine mit Fett ausgestrichene Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und ca. 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wird dieser auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und mit den Händen noch einmal kurz durchgeknetet. Dann formt man eine ca. 8 cm dicke Rolle und kann fingerbreite Scheiben abschneiden, die zu kleinen Kugeln geformt werden. Zwei Backbleche mit Packpapier auslegen und die Kugeln auf dem Backpapier leicht flach andrücken. Mit einem Küchentuch abgedeckt oder bei 50 Grad im Ofen noch einmal 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann der Ofen auf 220 Grad vorgeheizt werden. Für das Kreuz müssen 50 ml Wasser mit ca. 35 g Mehl glatt gerührt werden. Wenn der Ofen heiß ist und die Buns noch einmal an Größe gewonnen haben, kann man mit einem Löffel vorsichtig ein Kreuz mit der Mehlmischung auf die Buns zeichnen. Wer Probleme mit dem Löffel hat kann natürlich auch einen Spritzbeutel nehmen. Die Buns werden bei 220 Grad ca. 15 Minuten gebacken, bis sie schön golden sind.

Die Buns aus dem Ofen nehmen und mit leicht erwärmtem Agavendicksaft einstreichen, so dass sie einen schönen Glanz bekommen.  Traditionell ist man die Buns einfach mit ein wenig Butter, besonders lauwarm wirklich ein Genuss. Wem die Gewürze aber noch nicht reichen, der kann natürlich auch eine Lemon Card dazu servieren.

 

Happy Easter,

 

eure Nostalgiaqueen

 

 

Was backt ihr traditionell zu Ostern? Wie feiert ihr Ostern?

Christmas Pudding Truffles

Wie versprochen kommt hier mein erstes Rezept in 2014.
Nach Weihnachten und der ganzen Völlerei ist der Kühlschrank bei uns immer noch gut gefüllt mit allerhand weihnachtlichen Leckereien, von Whiskeylikör über Christmas Pudding, bis hin zu reichlich Schokolade 🙂

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Da wir aber gar nicht wissen, wann wir all das Süße und Gebäck essen sollen, habe ich im Internet nach einer guten Alternative gesucht um die Überreste unseres leckeren Christmas Puddings – den wir von Selfridges aus London mitgebracht haben – gut und würdig zu verwerten.

Bei meiner Recherche bin ich dann auf ein wundervolles Rezept der grandiosen Köchin Nigella Lawson gestoßen, die aus den Überresten des Puddings einfach herrliche kleine Trüffel macht. Das wollte ich auch ausprobieren und hier folgt nun das Rezept, etwas abgewandelt :

Zutaten

160 gr Christmas Pudding
65 gr dunkle Schokolade (ich bevorzuge Willie´s Cacao Drops)
1 TL Honig
30 ml Whiskeylikör oder Brandy

Glasur

etwas Zuckerguss oder weiße Schokolade
getrocknete Cranberries oder Kirschen

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Zubereitung

Die dunkle Schokolade zerhacken und über einem Wasserbad schmelzen.

In der Zwischenzeit den Christmas Pudding in eine Schüssel zerbröseln und darüber einen Teelöffel Honig und den Whiskylikör – beziehungsweise eine andere Spirituose – geben.

Die geschmolzene dunkle Schokolade zu der Christmas Pudding Masse geben und alles gut verrühren, bis ein dunkler Teig entsteht. Mit einem Teelöffel je ein Stück des Teiges abstechen und mit beiden Händen zu pralinengroßen Kugeln rollen. Die fertig gerollten Trüffel auf einen Teller geben und im Kühlschrank abkühlen lassen.

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Circa 20 Minuten später sind die Pralinen richtig fest und man kann sie mit Zuckerguss oder mit weißer geschmolzener Schokolade dekorieren und mit einem Pfefferminzblatt und einer getrockneten Cranberry toppen.

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Auf einem schönen Teller oder einer kleinen Etagere angerichtet, oder in einer kleinen Schachtel als Mitbringsel, machen sich die Christmas Pudding Trüffel wirklich gut.

Wer Selfridges genau so liebt wie ich, dem kann ich beim Vernaschen der Trüffel nur wärmstens die ITV Serie Mr. Selfridge empfehlen. Aber Vorsicht: sie macht süchtig!

Viel Spaß beim Nachmachen.

Kennt ihr Christmas Pudding aus England? Was sind eure Lieblingstrüffel?

Five O`Clock Tea per Post – die CUPPABOX

Schon der englische Literat und Literaturnobelpreisträger John Galsworthy schrieb einst:

Tee zu servieren,
zeugt von Geschmack für das Erlesene,
denn Tee macht gesellig und höflich,
er ist anregend und bescheiden.

John Galsworthy (1867-1933)

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Und tatsächlich kann man ihm nur zustimmen. Tee, jenes feine hell glänzende Getränk, mit Kräutergeschmack, getrockneten Früchten oder als schwarzer Tee, serviert mit Kandis, Zucker oder Sahne, ist wirklich ein wahrhaft nobles Getränk. Das Teetrinken wird seit jeher zelebriert, sei es in den arabischen Völkern mit frischem Minztee, herrlich duftend, im Orient, mit starken Gewürztees, oder in England zur Teatime. Nicht aber zu vergessen die Friesen, deren Teetied heilig ist, mit Sahne, Kluntje und Friesenkeksen.

Da ich zugleich die norddeutsche Liebe für Tee und die englische Neigung zur Teatime in mir trage, war ich sehr erfreut, dass ich die CUPPABOX testen darf. In einer kleinen schwarzen Box kommen monatlich verschiedene Tees und kleine Beigaben direkt ins Haus geflattert. Ich persönlich finde das Schwarz der Box zu dunkel und da Tee ja so ein edles Getränk ist, würde ich eine etwas „noblere“ Verpackung schöner finden, heller und freundlicher und ein wenig mehr auf Tee zugeschnitten (die Cuppabox könnte auch eine Kaffeebox sein, wenn es nach der Optik geht; die Aufschrift auf dem ersten Bild ist von mir!).

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In den letzten 2 Jahren hat das Bestellen und Verschicken verschiedener Boxen, sei es Kosmetik, Essen oder Spielzeug, enorm zugenommen und ich bin fast schon übersättigt von den Angeboten: von Tierspielzeug über Babyprodukte bis hin zu Backwaren, alles kann man sich monatlich liefern lassen und so werden die Schubladen voller und voller und das Konto leerer und leerer.

Da wir aber ausgesprochen gerne und oft Tee trinken – was ein Blick in unsere Teeschublade bestätigt – erschien mir ein Test der CUPPABOX doch sinnvoll.

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Gerade noch rechtzeitig hatte ich mich angemeldet und so erhielt ich noch die Oktober Geburtstagsbox Birthday 2013.

Die Bestellung

Das Ordern der CUPPABOX ist denkbar einfach. Man meldet sich einfach auf der Homepage an und kann im ersten Schritt wählen, ob  die Box für einen selber, ein Geschenk oder fürs Büro bestimmt ist. Als Nächstes kann man die Teesorten auswählen, die man gerne in der CUPPABOX hätte. Hierbei stehen fünf Sorten zur Auswahl:

  1. Schwarzer Tee
  2. Grüner Tee
  3. Früchtetee
  4. Kräutertee
  5. Rooibos Tee

Wenn man die Sorten gewählt hat ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Bestellung. Für 9,99 inklusive Versand kann man nun die Box ordern und jeweils zum 15. des Monats kündigen.

Ich habe mich für alle Sorten entschieden, da ich wirklich alle Sorten mag und so erwartete mich eine Box mit Aromatisiertem Früchtetee Pflaumentraum von der Tee-Maass, Almkräutertee von Ronnefeldt und Weißer Tee Feine Guave von Nibelungentee. Als Zugabe gab es ein kleines Gläschen Rum-Kandis (perfekt für den Winter).

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Die Idee, das verschiedene größere und kleinere Teeläden, sowie bekannte Marken aus dem In-und Ausland losen Tee in der CUPPABOX versenden finde ich wirklich toll, denn so hat man die Chance viele neue Tees und Firmen kennenzulernen.

Die Tees

Der Weiße Tee Feine Guave schmeckt herrlich mild, mit einer leichten Guavenote und einem ganz feinen Geschmack von getrockneten Erdbeeren. Weißer Tee galt in China als „Tee der Elite“, was sicherlich an seinem feinen Aroma und der golden glänzenden Farbe liegt. Für 100 g zahlt man bei Nibelungentee 5,90. In meinem Tütchen sind 30 Gramm, was für ca. 3 Kannen Tee reicht.

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Der zweite Tee ist ein klassischer Almkräutertee. Das Teehaus Ronnefeldt gibt es bereits seit 1823 und dieses hat sich längst im Hotelgewerbe aber auch im Privatbereich etabliert. Der Almkräutertee ist eine klassische Mischung aus Kamille, Brennessel und Spitzwegerich, verfeinert mit Zitronenverbene und Lavendelblüten. So erhält der klassische Kräutertee einen provencalischen Hauch und ist wunderbar erfrischend. Für 100 g zahlt man 4,70.

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Der dritte Tee ist ein Früchtetee mit Pflaumenaroma von Tee-Maass. Auch Tee-Maass gibt es bereits seit über 120 Jahren. Der Früchtetee Pflaumentraum ist eine Mischung aus Apfel, Hibiskus und getrockneten Pflaumen. Sehr fruchtig, aber laut Tee-Maass zugleich „magenmild“. Früchtetees finde ich immer etwas schwierig, vor allem wenn zu viele rote Früchte enthalten sind, da der Tee dann schnell sauer ist. Der Pflaumentraum ist noch an der Grenze, aber ich fände einen Pflaumentee mit weihnachtlichen Aromen wie Zimt und Nelken vielleicht doch besser. Für 100 g zahlt man 3,25 und der Tee ist somit der günstigste in der CUPPABOX.

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Ich finde die Zusammenstellung wirklich gelungen, auch wenn die Päckchen wirklich sehr überschaubar sind. Ein weiteres Manko ist, dass auf den einzeln verpackten Tütchen keine ausführlichen Brühhinweise aufgedruckt sind. In der CUPPABOX lag zwar ein Zettel mit allgemeinen Angaben, ich fände aber eine genaue Angabe über Menge und Wassertemperatur auf jedem Tütchen vorteilhafter (da Tee ja nicht gleich Tee ist). Auf dem Nibelungentee gibt es gar keine Angaben und bei den beiden anderen Tees sind zwar Temperatur und Dauer, aber nicht die Abmessung angegeben.

Ich bin schon sehr gespannt auf meine nächste CUPPABOX, die bald schon eintreffen müsste.

Für euch gibt es auch noch eine Überraschung: mit dem Code GEBURTSTAG erhaltet ihr 50% auf eure erste Cuppabox, also schnell zuschlagen!

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

Wie findet ihr die CUPPABOX? Seid ihr bereits Abonnenten ähnlicher Boxen und könnt von euren Erfahrungen berichten?

My British Bathroom

Der „British October“ ist schon zu Ende, aber ich möchte euch trotzdem noch einige meiner „British Bathroom Classics“ vorstellen. Nicht nur, dass meine Wohnung, meine Küche und meine Garderobe sich sehr an den britischen Lifestyle angepasst haben, nein, mein Bad ist mittlerweile auch eine englische Wohlfühloase.

Beginnen möchte ich mit etwas, für das die Briten sehr bekannt sind: Seife. Die wohl bekannteste Seifenfirma ist „Bronnley“, aber auch Yardley und Crabtree & Evelyn sind über die Inselgrenzen hinaus durchaus bekannt.

Bereits 1884 wurde das Bronnley Unternehmen von James Bronnley gegründet. Der Firmengründer hatte in Paris zuvor die Kunst des Seifenmachens gelernt und wollte auch in seinem Heimatland hochwertige Seifen herstellen. Heute ist Bronnley der bekannteste Seifenhersteller Großbritannien und erhielt vom Königshaus sogar die Auszeichnung „Königlicher Hoflieferant“. Bereits seit seiner Gründung war das Unternehmen als „maker of the best soaps in the world“ bekannt. Vor allem die Zitronenseifen in Zitronenform waren von Anfang an ein Verkaufsschlager und werden auch heute noch produziert.

Ich liebe die „Citrus Collection“ in den verschiedenen Größen. Als Guest Soap nutze ich die kleinen Soaps, die früher in einer wunderbaren hölzernen Kiste geliefert wurden. Die kleinen Seifen wiegen 25 g. Als private Seife gibt es dann auch noch die „große Zitrone“ á 100 g (ca 4,50) , die ihr ebenfalls auf dem Bild seht. Die Seifen enthalten Neroli und Shea Butter und pflegen die Haut wunderbar. Teilweise kann man die Bronnley Produkte bei Karstadt oder in gut ausgestatteten Parfümerien kaufen.

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Neben den klassischen Zitronenseifen gibt es aber auch noch eine Vielzahl anderer wundervoller Düfte. Meine Favoriten sind die Seifen der Royal Horticultural Society. Diese Gesellschaft, die sich auf die Erhaltung und den Schutz der Pflanzen spezialisiert, hat in Kooperation mit Bronnley traumhafte kleine Seifen kreiert, die ihr auf den unteren Bildern im Hintergrund seht. Neben Hibiskus und Rose gibt es auch Wicke und Mohnblüte (150 g ca 8,00).

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Ein weiteres vielgeliebtes Produkt in meinem Badezimmer sind die Soap Dispenser von Bailys & Harding. Die Engländer wissen einfach wie sie auch alltägliche Gegenstände schön verpacken und gestalten, um Bad und Wohnung aufzuhübschen. In jedem Bad und in der Küche findet dieses Duo seinen Platz. Links ist die flüssige Handseife und rechts die passende Handcreme. Bei TK Maxx gibt es immer wieder Bailys & Harding Produkte für ca 3,95 für einen Dispenser und ca. 9 Euro für das Duo mit Seife und Handcreme. Die Cremes sind halb flüssig, halb fest, eher wie Bodylotion. Sie ziehen sehr schnell ein und sind wirklich ergiebig.  Meine Favoriten sind die Royale Bouquets, die nach „Vintage Rose“ oder duften. Ansonsten gibt es aber auch andere schöne Düfte wie „WhiteTea“ oder „Mandarin and Grapefruit“.

Neben den schönen Seifen- und Handcremespendern gibt es auch noch wunderschöne Geschenksets mit kleinen Bodylotions und Duschgelen sowie einer Seife (4,95).

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Zu guter Letzt möchte ich euch noch zwei meiner Lieblings-Lipbalms vorstellen: I love… und Vaseline.

Als James Brown 2008 die Marke I love…Cosmetics Ltd. gründete, war es sein Anliegen, all seine nostalgischen Erinnerungen an eine wunderbare Kindheit in die Prdoukte einfließen zu lassen. Daher auch der Name : I love…!

James erinnerte sich an Vanille Eiscreme, Strawberry Milkshakes, oder Coconut Biscuits seiner Großmutter. All diese Erinnerungen bilden die Grundlage seiner Produkte, die mit ihrem schlichten Design und ihrem unverfälschten Duft wirklich ein Trendprodukt geworden sind. Die Meisten kennen die Produkte vielleicht von Douglas, ich kaufe die Lipbalms aber immer bei Superdrug in London, da dort ein Tiegel 99p (1,20 Euro) kostet. Bei Douglas liegt  der Preis leider bei 4,99. Lasst euch am besten von jemandem die schönen Lipbalms direkt aus England mitbringen, es lohnt sich!

Meine Favoriten sind Lemon & Limes, mit einer herrlichen Frische, Raspberry & Blueberry und der Klassiker Strawberries & Milkshake!

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Die Marke „Vaseline“ kennen viele nur von der gleichnamigen Creme. In England und den USA produziert Vaseline aber auch Bodylotions und tolle Lipbalms in herrlich altmodischen Blechdöschen.

Neben den klassischen Lipbalms mit Aloe Vera oder Rose gibt es auch jedes Jahr eine Limited Edition, mit einem ganz besonders schönen Design und einem aufregenden, manchmal aber auch ungewöhnlichen Duft. Die letzten beiden Limited Editions von 2011 und 2012 waren Crème Brûlée, und Pink Bubbly (Champagnergeschmack). Ich liebe die Special Editions, aber auch die klassischen Vaseline Lipbalms, da sie im Winter spröde Lippen wunderbar weich und zart machen und zudem so praktisch für jede Handtasche sind. Die Vaseline Lipbalms müssen auch wie die I love… Lipbalms mit dem Finger aufgetragen werden, aber sie kleben nicht und sind sehr reichhaltig, so dass man lange mit einem Döschen auskommt.

Eine weitere Limited Edition von 2011 war Marmite, diese salzige brühwürfelartige Paste. Dieses Jahr heißt die Edition: Paint the town

und kommt in einer roten Dose, die aussieht wie ein kleiner Farbtigel. Auch der Lipbalm selber ist eine Mischung aus Lipbalm und Lippenstift, der die Lippen zart macht und pflegt und zudem einen wunderbar roten Schimmer auf die Lippen legt.

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Das waren meine British Bathroom Classics. Ich hoffe sie gefallen euch!

 

Alles Liebe,

nostalgiaqueen

 

Kennt und mögt ihr noch weitere britische Kosmetikmarken? Ich freue mich von euch zu hören!

Lemon Curd – a true delight

Draußen wird es herbstlich und drinnen umso gemütlicher. Daher habe ich meinen Tag genutzt um endlich mal wieder ein wenig zu backen und zu kochen.

Auf meiner „To-do-Liste“ stand schon lange Lemon Curd, jener goldig gelbe, herrlich saure Aufstrich, den die Engländer und ich so lieben.

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Ich dachte immer – vor allem aufgrund der hohen Preise wenn man hier ein Glas von Chivers oder Tiptree kaufen wollte – dass Lemon Curd eine wahre Kunst in der Zubereitung ist und habe mich nie wirklich daran getraut. Aber, wie der Engländer so schön sagt : „It turns out that it is actually fairly easy!“

Schnell hatte ich auf der Homepage von Essen & Trinken ein leckeres Rezept von Hallochen gefunden und dachte mir, so schwierig klingt das ja gar nicht. Ich habe das Rezept unverändert übernommen und 3 kleine Gläser rausbekommen.

Zutaten

3 Zitronen (unbehandelt), wenn die Zitronen sehr klein sind würde ich eher 3,5 – 4 nehmen

180 g Zucker

120 g Butter

2 Eier

Zubereitung

Die Zitronen auspressen und die Zitronenschale mit einer feinen Reibe abreiben. Wer gerne Zesten mag kann natürlich auch einen Zestenreißer nehmen, aber das original Lemon Curd ist sehr fein und ohne große Zesten. Den Zitronensaft, den Abrieb, Butter und Zucker im Wasserbad erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.

Die Eier in eine Schüssel geben und kurz mit dem Schneebesen aufschlagen, bis sie schön schaumig sind. Die Eier zu der Zitronenmasse geben und über dem Wasserbad bei mittlerer Temperatur ca 4 – 5 min weiter aufschlagen, bis eine glänzend gelbe und cremige Masse entsteht.

Den Topf aus dem Wasserbad nehmen und das Lemon Curd in 3 kleine (vorher mit heißem Wasser ausgekochte) Gläser füllen und mit einem Deckel verschließen.

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Ich habe leider noch keine Erfahrungswerte was die Haltbarkeit angeht, aber ich denke mir, dass man die Gläser ungeöffnet ca. 3 – 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahren kann. Geöffnet würde ich eine gute Woche veranschlagen. Lemon Curd eignet sich auch für Kuchen als Füllung, wie zum Beispiel bei einem Lemon Meringue Pie.

Man kann Lemon Curd wunderbar auf Scones essen, gemeinsam mit Clotted Cream ein wahrer Genuss. Das Rezept für Scones folgt in Kürze!

That´s it!

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Kennt ihr Lemon Curd? Wie findet ihr saure Fruchtaufstriche wie Lemon Curd, Orangen – oder Limettenmarmelade?

 

 

 

 

Porridge – Oat so simple

What better way to start a rainy day than with a delicious and warming Porridge?

So langsam verlässt uns der sonnige Frühherbst oder Spätsommer und der Regen kommt zurück. Bei diesem Wetter braucht man etwas, das Magen und Seele wärmt . Das typische Frühstück der Briten ist nach wie vor das berühmt-berüchtigte Porridge. Zarte Haferflocken gekocht in Milch und veredelt mit Früchten, Nüssen oder Sirup.

Meiner Meinung nach hat dieses wunderbare Frühstuck völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf. Ursprünglich galt Porridge als Arme-Leute-Essen, da es preiswert und nahrhaft war und lange sättigte. Bei der harten Arbeit auf den Feldern oder in den Fabriken konnte man sich mit Porridge stärken. Seinen Ursprung hat das Porridge in Schottland, wo man auch heute noch in vielen Läden den typischen Porridge-Stirrer (Spurtle) bekommt, einen einfachen Holzstab, mit dem man das Anbrennen des Porridge verhindert.

Porridge zuzubereiten ist denkbar einfach und das Ergebnis wirklich lecker. Für eine Person benötigt man:

Zutaten

50 g zarte Haferflocken

300 ml Milch

1/4 TL Zimt

etwas Zucker oder Süßstoff

3 Pflaumen, entkernt und gewürfelt

etwas Pflaumenmus

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Ich esse mein Porridge am liebsten mit Pflaumen oder Äpfeln. Der Phantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt und man kann Nüsse, Sirup, Marmelade oder auch getrocknetes Obst hinzugeben. In England gibt es Porridge bereits fertig für die Mikrowelle. Meine Lieblingssorte ist eindeutig „Golden Syrup“ von Quaker Oats, aber auch die Porridges von dorset sind wirklich lecker und sooo schön verpackt.

Zubereitung

Die Milch mit Zimt und Zucker in einem kleinen Topf kurz zum Kochen bringen. Die Herdplatte auf mittlere Stufe runterdrehen und die Haferflocken und die Pflaumenwürfel hinzugeben. Gut umrühren, bis alle Haferflocken in der Milch untergehen. Die Haferflocken in der Milch quellen lassen, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Dabei vorsichtig sein, da die Haferflocken schnell anbrennen. Den Herd ausstellen und die Haferflocken noch eine Minute im Topf lassen, damit sie nochmal nachziehen.

Das Porridge in eine Schale geben und nach Wunsch mit Pflaumenmus, Sirup oder gehackten Nüssen garnieren.

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Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch auch noch gerne eines meiner absoluten Lieblingsgeschäfte vorstellen: Cath Kidston. Wer Blumen und Vintage-Design mag, der ist in den Läden von Cath Kidston genau an der richtigen Stelle: klassische englische Rosenmuster in verspielten Pastelltönen und Polka Dots zieren die Taschen, Tassen, Teller und Kosmetik der mittlerweile international bekannten Marke.

Ich hatte vor kurzem das Glück, dass es bei TK Maxx ein kleines Köfferchen mit Teller, Schale, Tasse und Eierbecher für 14,99 gab und da habe ich sofort zugeschlagen, da nur wenige Läden in Deutschland diese schönen Sachen führen. Es lohnt sich also, immer mal wieder bei TK Maxx reinzuschauen, denn momentan gibt es dort auch wieder zauberhafte Cath Kidston Tassen für 4,99.

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Wie ihr seht habe ich zu meinem Porridge „typically British“ einen schwarzen Tee mit Milch getrunken. Ein absoluter (wenn auch nicht englischer) Geheimtipp sind die Tees von Ladurée. Dieser Laden, der den Meisten für seine unglaublich leckeren Macarons bekannt ist, bietet auch verschiedene Tees zu einem vernünftigen Preis (bei Harrods oder im Laduree Shop in der Burlington Arcade ab 8 Pfund).

Meine Auswahl fiel heute auf den Tee Marie-Antoinette: schwarzer Tee mit Rosenblättern aromatisiert, dazu das leichte Aroma von Zitrusfrüchten und Honig. Wirklich ein Genuss.

Enjoy your breakfast.

Kennt ihr Porridge und wenn ja, wie esst ihr euer Porridge?