Music was my first love – Audio System X64400 von MEDION im Test (Sponsored Post)

Ihr Lieben,

wie der Titel schon sagt, dreht sich heute alles um die Musik, denn diese war und ist tatsächlich meine große Leidenschaft: ob singend im Auto, früher im Chor und in diversen Bands, auf Konzerten oder einfach gemütlich daheim auf dem Sofa, ich liebe Musik!

img_0768Meine Stereoanlage von Philips besitze ich seit meinem 13 Lebensjahr und dank des guten Geschmacks meiner Eltern und dem zeitlosen Design sowie einem tollen Klang, habe ich sie auch heute noch, 6 Umzüge und 3 Städte später. Vor zwei Wochen ist zu meiner kleinen aber feinen Anlage noch eine weitere Anlage hinzugekommen und zwar das Audio System X64400 von MEDION, das ich freundlicherweise dank Freundin trendlounge* testen darf.

Man könnte meinen, meine kleine Anlage fühlt sich nun nutzlos, aber zum Glück gibt es neben dem Wohnzimmer ja auch noch das Schlafzimmer und die Küche, die von nun an dank Medion beschallt werden … und so ein bisschen moderner und vielseitiger ist das Audio System dann doch, denn es umfasst:

  • Bluetooth 2.1 für kabellose Musikübertragung von Smartphone oder Tablet;
    Reichweite ca. 10 m
  • Lautsprecher mit 2 x 20 Watt RMS Ausgangsleistung
  • Subwoofer mit 40 Watt RMS Ausgangsleistung
  • Wiedergabe von Musikdateien vom USB-Stick
  • Empfang von digitalen Radiosendern in brillanter Tonqualität durch DAB+ (Digital Audio Broadcasting) Technologie
  • PLL-UKW-Stereo-Radio (40 Senderspeicher)
  • Audio-Eingang (3,5 mm) zum Anschluss externer Audiogeräte
  • CD/MP3-Player: Kompatibel mit CD-R/RW/MP3
  • Anschlüsse: 75 Ω Antennenanschluss, Audio Eingang (3,5 mm Klinke), USB-Anschluss, Kopfhöreranschluss

img_0772Als ich die Anlage ausgepackt habe, war ich zunächst erst einmal überrascht, wie leicht und flach sie ist. Das Gehäuse ist im dunklen Holzlook gestaltet, wodurch die Anlage edel wirkt und sich eigentlich auch dank des klassischen und reduzierten Designs in jede Wohnung integrieren lässt. Die Inbetriebnahme war denkbar einfach: Stecker rein, schnell einmal mit dem Bluetooth-fähigen Handy gekoppelt und schon konnten wir den direkten Vergleich starten.

*Die kostenlose Bereitstellung der Anlage beeinflusst meine persönliche Meinung keinesfalls.

Der Test

Sowohl meinem Mann als auch mir hat der satte Sound gefallen, der bei der Bluetooth-Übertragung aus der doch recht schmalen Anlage kam. Im Vergleich zu meiner alten Anlage ist der Sound deutlich klarer und der eingebaute Subwoofer tut sein übriges, um auch mit einem kleinen Audiosystem die Wohnung zu beschallen. Wir haben nach und nach alle Funktionen durchgetestet und sind wirklich überrascht, dass man doch für vergleichsweise kleines Geld (179Euro) eine wirklich vielfältig nutzbare Anlage bekommt, die sich zudem noch super in jeder (noch so kleinen) Wohnung macht. Ein bisschen umständlich fand ich das Einstellen des Radiosenders mit dem manuellen Suchlauf, da das doch recht lange dauerte und mir einfach zu anstrengend war. Zum Glück gibt es ja aber noch für alle Ungeduldigen wie mich den automatischen Suchlauf, der mir dann doch noch relativ zügig meinen Stammradiosender herzauberte. Schade finde ich auch, dass die Holzoptik an einer Ecke der Anlage relativ schnell eine kleine Delle hatte, so dass sich die Verkleidung dort bereits ein wenig löst.img_0770

Alles in allem empfinde ich die Mikro Anlage für 179 Euro als eine wirklich gute Alternative zu vielen großen und sperrigen Anlagen. Besonders gut gefiel mir die Vielfalt der Möglichkeiten, sei es der USB Anschluss, die Bluetoothfunktion oder das gute alte Radio. Ich würde die Anlage für eine kleinere Wohnung empfehlen, da ich für eine große Wohnung dann doch eher externe Lautsprecher wählen würde. Durch die vielen Funktionen ist die Bedienung der einzelnen Elemente recht komplex, so dass man sich erstmal einlesen muss, wenn man wirklich alle Funktionen voll ausnutzen will. Die Standardfunktionen (CD, Radio, etc.) sind jedoch wirklich selbsterklärend und einfach zu gebrauchen.

Ich danke Medion und Freundin, dass ich die Anlage testen durfte.

Liebe Grüße,

eure Nostalgiaqueen

Seid ihr eurer alten Anlage treu geblieben, oder habt ihr schon öfter die Soundsystem gewechselt?

Wiener Schmankerl- Österreichische Knoblauchsuppe und Wiener Schnitzel

Ihr Lieben,

jeden Donnerstag verwandelt sich unsere kleine aber feine Altbauwohnung in ein duftendes und dampfendes Bisschen österreichische Heimat, denn dann kommt mein Papa zu Besuch und wir machen es uns bei Schmankerln aus dem Wienerwald gemütlich und schauen österreichische Serien oder Filme (zuletzt Sacher, heuer Braunschlag. Sehr zu empfehlen).

Letzte Woche gab es zum ersten Mal selbstgemachte Knoblauchsuppe, denn die essen wir in Österreich immer im Wirtshaus als Vorspeise und selbst wenn man kein riesiger Knoblauchfan ist, schmeckt diese Suppe einfach herrlich und überhaupt nicht so, wie man es sich vielleicht vorstellen mag. Als Hauptgang gab es dann standesgemäß ein echtes Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfeln (Kartoffeln) und dem besten Gurkensalat nach dem Rezept meiner Oma.

Zutaten für die Knoblauchsuppe (3-4 Personen)

2-3 kleine Schalotten
1 1/2 Knollen Knoblauch
30g Mehl
400 ml Gemüsefond
600 ml laktosefreie Milch
2-3 EL Sojasahne
2 Knoblauchzehen extra
Salz
Pfeffer
eine Hand voll glatte Petersilie
2 Scheiben glutenfreies Brot
neutrales Öl oder Margarine zum Anrösten
2 Zweige Thymian

Zubereitung

img_9592Zunächst einmal den Knoblauch und die Schalotten fein hacken und beides getrennt zur Seite stellen. Nun 2 EL Öl oder Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin andünsten bis sie leicht braun sind.  Das Mehl hinzugeben und ganz kurz anrösten und dann mit dem Gemüsefond und der Milch ablöschen und gut verquirlen. Die Suppe ca. 5 Minuten kochen lassen und anschließend den gehackten Knoblauch hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zuletzt noch die 2 extra Knoblauchzehen in der Knoblauchpresse zerquetschen und hinzugeben. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und gehackter glatter Petersilie abschmecken und mit 2 EL Sojasahne verfeinern. Die Suppe vom Herd nehmen und abgedeckt ruhen lassen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Fett schmelzen lassen. Die Scheiben Brot in kleine Würfel schneiden und im heißen Fett mit 2 Zweigen Thymian ausbacken. Die fertigen Croutons auf etwas Küchencrepe abtropfen lassen. Die Suppe mit einem Zauberstab pürieren und die Croutons kurz vor dem Servieren auf die Knoblauchsuppe geben.

Echtes Wiener Schnitzel mit Gurkensalat und Erdäpfeln

Wenn ich in Deutschland ins Restaurant gehe und auf der Karte wie so oft „Schnitzel Wiener Art“ lese, muss ich als Halbösterreicherin schon schmunzeln, denn außer dass es sich dabei um Fleisch mit einer Panade handelt, haben diese sogenannten „Schnitzel“ nichts mit dem feinen Wiener Schnitzel gemein. Ein echtes Wiener Schnitzel ist vom Kalb, aus der Oberschale, hauchdünn plattiert und mit einer knusprigen welligen Panade, die sich leicht vom Fleisch abhebt und nicht ein dickes Stück zähes Schweinefleisch in fettiger Panade, ertränkt in einer dieser unsäglichen Soßen um das ganze irgendwie runterzubringen und dann auch noch Pommes dazu. Nein danke! Für all jene, die wirklich mal ein Schnitzel essen wollen, hier nun das Rezept:

Zutaten (für 2 Personen)

2 Kalbsschnitzel á je 150 Gramm
60-70 Gramm Panko Paniermehl
100 Gramm Maismehl oder Weizenmehl
2 Eier
Butterschmalz und Sonnenblumenöl zum Ausbacken

1 Schlangengurke
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL lauwarmes Wasser
2 EL Hesperiden Essig (alternativ Weißweinessig)
Salz
Pfeffer
1/2 EL Zucker oder einen guten Spritzer Süßstoff
Paprikapulver edelsüß
1-2 Knoblauchzehen

Kartoffeln nach Belieben

img_9864Zubereitung

Für den Gurkensalat zunächst die Gurke schälen und mit einer Reibe in feine Scheiben in
eine Schüssel reiben. Die Scheiben ordentlich
salzen und vermengen und beiseite stellen. Für das Dressing den Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem Essig vermengen, bis sich der Zucker langsam auflöst. Nun das Öl und das lauwarme Wasser hinzugeben und alles gut verquirlen. Zuletzt Salz, Pfeffer und eine gute Prise Paprikapulver sowie 1-2 in der Knoblauchpresse zerquetschte Knoblauchzehen hinzugeben und alles beiseite stellen.

Die Kartoffeln schälen und in reichlich gesalzenem Wasser bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen.

Die Schnitzel auf ein großes Holzbrett legen, mit einem Stück Küchenfolie abdecken und am besten mit einer schweren (eisernen) Pfanne plattieren. Wichtig dabei ist, die Pfanne beim Plattieren zu einem hinzuziehen und nicht einfach platt auf die Schnitzel zu schlagen. Wenn die Schnitzel etwas mehr als einen halben Zentimeter haben, sind sie perfekt und können auf beiden Seiten leicht mit Salz gewürzt werden. Drei tiefe Teller bereitstellen und in den ersten das Mehl gaben, in den zweiten die beiden Eier geben und verquirlen und in den dritten Teller das Pankomehl. Die Schnitzel nun zuerst sorgfältig im Mehl wenden, gut andrücken und schauen, dass alle Stellen bedeckt sind und vor dem Eierbad das überschüssige Mehl sanft abklopfen. Die mehlierten Schnitzel im Ei und anschließend im Pankomehl wenden und dieses auch wieder sanft andrücken. Die panierten Schnitzel beiseite legen, bis das Fett erhitzt ist.

In der Zwischenzeit die Gurken in ein Sieb schütten und gut ausdrücken, so dass das ganze Wasser abläuft. Die Gurken nun in eine Schüssel geben, das Dressing schnell noch einmal aufquirlen und über die Gurken geben und mit ein wenig Paprikapulver bestreuen.

img_9862Reichlich Butterschmalz und Öl in einer gußeisernen Pfanne erhitzen und mit einem Zahnstocher oder Holzlöffel testen, ob das Fett heiß genug ist (wenn sich am Holz Bläschen bilden hat das Fett die richtige Temperatur). Die Schnitzel nun am besten einzeln in das Fett geben (die Schnitzel müssen fast bedeckt sein) und die Pfanne ein wenig schwenken. Während des Backens die Schnitzel mit einem Löffel mit dem heißen Fett nappieren und erst wenden, wenn der Rand schön goldig braun ist. Bei diesen dünnen Schnitzeln reichen meist 3 Minuten von jeder Seite. Das Begießen mit dem Öl sorgt für schöne Blasen am Schnitzel, die meiner Meinung nach essentiell sind. Die Schnitzel aus der Pfanne kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen und dann sofort servieren.

Die Kartoffeln abschütten und die noch heißen Schnitzel mit dem Gurkensalat und etwas Preiselbeeren sowie einer Zitrone auf dem Teller anrichten.

An Guadn!

Eure Nostalgiaqueen

Habt ihr schon einmal Original Wiener Schnitzel gegessen? Was ist euer Lieblingsschmankerl?