In der Weihnachtsbloggerei…

So langsam wird es weihnachtlich bei uns. Die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten, es duftet nach Glühwein und Lebkuchen in unserem Haus und am Wochenende werden wir endlich die Weihnachtsdekoration vom Speicher holen und das Haus in weihnachtliches Rot und Gold hüllen, dabei Nat King Cole und Louis Armstrong hören und uns auf die besinnliche Zeit freuen.

Vor einiger Zeit haben sich einige wunderbare Bloggerinnen überlegt, einen Adventskalender zu erstellen, bei dem jede Bloggerin an einem der 24. Tage etwas Schönes auf ihrem Blog veröffentlicht, seien es Schminktipps, Rezepte oder schöne DIY Projekte. Ich habe mich schon riesig auf den Kalender und das Projekt gefreut und heute kann ich euch endlich unseren tollen Kalendern mit dem Titel „Die Weihnachtsbloggerei“ präsentieren. Wenn ihr auf unsere Bilder klickt öffnen sich die einzelnen Blogs und ihr habt jeden Tag etwas tolles Neues zu lesen.

Den Anfang am 1. 12 macht die liebe Isabelle von Übersee-Mädchen. Schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei.Ich bin übrigens am 12.12 dran und freue mich schon riesig auf euren Besuch. Über was ich blogge bleibt natürlich noch ein Geheimnis, aber es wird euch ganz sicher gefallen.

 

Wir, die Weihnachtsbloggerei-Mädels, wünschen euch eine wunderbare und besinnliche Weihnachtszeit und ganz viel Freude mit unserem Kalender!

 
Adventskalender

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Was habt für einen Adventskalender? Bastelt ihr selber einen Kalender mit kleinen Präsenten, oder gibt es einen klassischen Schokikalender?

 

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

 

Selbsgemachtes schön beschriften – Avery Zweckform Etiketten

Schon längere Zeit suche ich nach einer Möglichkeit, meine selbstgemachten Marmeladen, Chutneys und Mitbringsel schön zu beschriften, aber bislang hatte ich noch nicht DIE Offenbarung.

Als man sich dann für einen Test der Avery Zweckform Produkte bewerben konnte schien mein Wunsch erhört, denn zum Test wurden Etiketten bereitgestellt: Bingo! Die Firma Avery ist bereits seit 1935 bekannt für ihre Etiketten und wurde letztes Jahr als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet. Besonders gut gefällt mir, dass die Firma im Inland (München) sitzt und Menschen mit Behinderung in den Betrieb integriert werden.

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In dem Paket waren gleich mehrere Etikettenarten, die ich euch kurz vorstellen möchte :

1) Flaschenetiketten (MD4001)
2) Durchsichtige Versandetiketten (J4722)
3) Tischkarten (L4796)
4) Blickdichte Versandetiketten (L7169)
5) Universaletiketten (6123)

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Von besonderem Interesse waren für mich die Versand- aber auch die Flaschenetiketten. Man benötigt keine spezielle Software CD, sondern kann sich die Software direkt auf der Avery Seite runterladen oder die Etiketten online erstellen, abspeichern und ausdrucken!

Meine ersten Versuche habe ich mit den Flaschenetiketten gemacht. Eigentlich sind diese Etiketten wie der Name schon sagt für das Beschriften von Weinflaschen gedacht, als Firmengeschenke oder auch privat für selbstgemachte Spirituosen oder Öle. Auf einem Bogen sind vier Etiketten und man kann diese sowohl horizontal als auch vertikal bedrucken. Außerdem kann man alle mit dem gleichen Motiv versehen, jedes mit einem anderen Motiv, oder auch mehrere Bilder in einem Etikett anordnen und dieses dann zerschneiden. Da ich endlich das Lemon Curd und mein Quittengelee beschriften wollte, habe ich mit dem Jam Labelizer zwei Etiketten erstellt, diese als JPEG gespeichert und online in die Etikettenfelder eingefügt. Ein wenig hin- und hergeschoben und schon hat man 4 fertige Etiketten zum Drucken. Wenn man mit einem Mac arbeitet und die Etiketten direkt bedrucken will, muss man zunächst auf Vorschau&Drucken gehen, dann den Druck wieder abbrechen und die geöffnete Datei in Adobe öffnen. Erst dann wird die Datei korrekt dargstellt und man kann sie direkt mit einem Tintenstrahl-oder Laserdrucker ausdrucken.

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Der Druck funktionierte reibungslos. Lediglich beim Schneiden sollte man aufpassen, denn wenn man die Motive erst ausschneidet und dann die Folie abzieht geht das wirklich schwer. Ich löse jetzt immer erst die Aufkleber und zerteile sie dann.

Leider halten die Aufkleber kaum auf bauchigen Gläsern (Weckgläser etc.), sondern eher auf glatten und ebenmäßigen Oberflächen, wie bei Weinflaschen, da sie nicht sehr biegsam sind. Optisch können die Etiketten aber durchaus überzeugen!

Die Versandetiketten kamen auch gerade recht, denn langsam geht es an die Weihnachtspost! Päckchen packen, etikettieren, verschicken und sich freuen, wenn der oder die Beschenkte sich freut ! Da ich meine Päckchen immer an die gleichen lieben Menschen verschicke (Mama, Papa und die beste Freundin) habe ich schonmal ein paar Etiketten auf Vorrat gedruckt, denn es kommt ja noch der Nikolaus in wenigen Tagen. Ich habe jedes Etikett anders gestaltet, was dank der Software gar kein Problem ist. Es gibt online eine riesige Auswahl an weihnachtlichen Motiven auf der Avery Homepage und man kann munter Texte, Bilder, Fotos und Hintergrundfarben einfügen. Die Motive die Avery bereitstellt sind nach Themen sortiert und es gibt auch fertige Druckvorlagen. Meine vier Etiketten gefallen mir ausgesprochen gut und ich bin gespannt, wie sie sich auf den Päckchen mit braunem Packpapier und einer Kordel machen:-) Die Adressen werde ich handschriftlich draufschreiben, da ich das ein wenig schöner finde als gedruckte Adressen.

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Die Tischaufsteller waren größer als ich erwartet hatte. Ich dachte es wären eher Tischkärtchen, aber dies sind ausgewachsene Namensschilder, die man aus Meetings und Konferenzen kennt. Da ich momentan keine Verwendung dafür hatte, habe ich mir gedacht, ich drucke mir einfach einen netten Aufsteller für meinen Schreibtisch um ein wenig Weihnachtsstimmung in mein Arbeitszimmer zu zaubern. Ich habe einen antiken Santa Claus und ein wunderschönes englisches Zitat aus Charles Dickens´“A Christmas Carol“ ausgewählt und erfreue mich immer wieder an dem netten Aufsteller.

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Als Letztes möchte ich euch noch die Universaletiketten vorstellen. Auch diese kann man wieder individuell gestalten oder alle mit dem gleichen Motiv bedrucken. Außerdem kann man die Etiketten horizontal oder vertikal bedrucken. Auf einem Bogen sind 12 Etiketten drauf. Ich habe mich für die horizontale Variante entschieden, da ich die Etiketten zum Bekleben von Heftern und Ordnern benötige, um mein Arbeitszimmer ein wenig mehr zu strukturieren. Auch hier war das Designen und Bedrucken wieder wunderbar einfach. Schnell waren die Motive ausgewählt, die Texte und Beschriftungen eingefügt und der Bogen gedruckt. Da ich noch zwei Etiketten frei hatte, habe ich einfach eine vorher erstellte Druckvorlage genommen (das Weihnachtsmotiv) und habe diese auf die Etiketten übertragen. Die Software passt Schrift- und Bildgröße automatisch an, so dass man gar nichts mehr machen muss. Man kann auch das ganze Feld kopieren und dann im leeren Etikett einfügen.

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Fazit

Ich bin von dern Avery Etiketten wirklich sehr begeistert. Wenn man sich ein wenig reinarbeitet kann man die Software wirklich schnell bedienen, Etiketten designen, schöne Vorlagen verwenden und geschwind tolle Ergebnisse erzielen. Besonders für Geschäftsleute, wie meinen Mann, sind die Versandetiketten super, denn man kann in Windeseile durchsichtige und blickdichte Etiketten bedrucken und ab zur Post düsen. Auch die Etiketten für Weinflaschen sind super, vor allem wenn man im Winter selber Glühwein zubereitet und diesen nett beschriftet verschenken möchte. Auch für Firmenkunden finde ich die personalisierten Weinflaschen eine schöne und besondere Idee.

Wer gerne seine Unterlagen sortiert und ordentlich beschriftet hat, viele Pakete und haufenweise Post versendet, in Meetings mit seinem Namen angesprochen werden möchte und auch mal privat schöne Etiketten gestaltet und verwendet, dem kann ich die Avery Zweckform Produkte wirklich ans Herz legen. Ich werde jetzt noch ein wenig gestalten und drucken und wünsche euch allen einen schönen 1. Advent und eine wunderbare Weihnachtszeit!

 



Five O`Clock Tea per Post – die CUPPABOX

Schon der englische Literat und Literaturnobelpreisträger John Galsworthy schrieb einst:

Tee zu servieren,
zeugt von Geschmack für das Erlesene,
denn Tee macht gesellig und höflich,
er ist anregend und bescheiden.

John Galsworthy (1867-1933)

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Und tatsächlich kann man ihm nur zustimmen. Tee, jenes feine hell glänzende Getränk, mit Kräutergeschmack, getrockneten Früchten oder als schwarzer Tee, serviert mit Kandis, Zucker oder Sahne, ist wirklich ein wahrhaft nobles Getränk. Das Teetrinken wird seit jeher zelebriert, sei es in den arabischen Völkern mit frischem Minztee, herrlich duftend, im Orient, mit starken Gewürztees, oder in England zur Teatime. Nicht aber zu vergessen die Friesen, deren Teetied heilig ist, mit Sahne, Kluntje und Friesenkeksen.

Da ich zugleich die norddeutsche Liebe für Tee und die englische Neigung zur Teatime in mir trage, war ich sehr erfreut, dass ich die CUPPABOX testen darf. In einer kleinen schwarzen Box kommen monatlich verschiedene Tees und kleine Beigaben direkt ins Haus geflattert. Ich persönlich finde das Schwarz der Box zu dunkel und da Tee ja so ein edles Getränk ist, würde ich eine etwas „noblere“ Verpackung schöner finden, heller und freundlicher und ein wenig mehr auf Tee zugeschnitten (die Cuppabox könnte auch eine Kaffeebox sein, wenn es nach der Optik geht; die Aufschrift auf dem ersten Bild ist von mir!).

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In den letzten 2 Jahren hat das Bestellen und Verschicken verschiedener Boxen, sei es Kosmetik, Essen oder Spielzeug, enorm zugenommen und ich bin fast schon übersättigt von den Angeboten: von Tierspielzeug über Babyprodukte bis hin zu Backwaren, alles kann man sich monatlich liefern lassen und so werden die Schubladen voller und voller und das Konto leerer und leerer.

Da wir aber ausgesprochen gerne und oft Tee trinken – was ein Blick in unsere Teeschublade bestätigt – erschien mir ein Test der CUPPABOX doch sinnvoll.

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Gerade noch rechtzeitig hatte ich mich angemeldet und so erhielt ich noch die Oktober Geburtstagsbox Birthday 2013.

Die Bestellung

Das Ordern der CUPPABOX ist denkbar einfach. Man meldet sich einfach auf der Homepage an und kann im ersten Schritt wählen, ob  die Box für einen selber, ein Geschenk oder fürs Büro bestimmt ist. Als Nächstes kann man die Teesorten auswählen, die man gerne in der CUPPABOX hätte. Hierbei stehen fünf Sorten zur Auswahl:

  1. Schwarzer Tee
  2. Grüner Tee
  3. Früchtetee
  4. Kräutertee
  5. Rooibos Tee

Wenn man die Sorten gewählt hat ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Bestellung. Für 9,99 inklusive Versand kann man nun die Box ordern und jeweils zum 15. des Monats kündigen.

Ich habe mich für alle Sorten entschieden, da ich wirklich alle Sorten mag und so erwartete mich eine Box mit Aromatisiertem Früchtetee Pflaumentraum von der Tee-Maass, Almkräutertee von Ronnefeldt und Weißer Tee Feine Guave von Nibelungentee. Als Zugabe gab es ein kleines Gläschen Rum-Kandis (perfekt für den Winter).

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Die Idee, das verschiedene größere und kleinere Teeläden, sowie bekannte Marken aus dem In-und Ausland losen Tee in der CUPPABOX versenden finde ich wirklich toll, denn so hat man die Chance viele neue Tees und Firmen kennenzulernen.

Die Tees

Der Weiße Tee Feine Guave schmeckt herrlich mild, mit einer leichten Guavenote und einem ganz feinen Geschmack von getrockneten Erdbeeren. Weißer Tee galt in China als „Tee der Elite“, was sicherlich an seinem feinen Aroma und der golden glänzenden Farbe liegt. Für 100 g zahlt man bei Nibelungentee 5,90. In meinem Tütchen sind 30 Gramm, was für ca. 3 Kannen Tee reicht.

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Der zweite Tee ist ein klassischer Almkräutertee. Das Teehaus Ronnefeldt gibt es bereits seit 1823 und dieses hat sich längst im Hotelgewerbe aber auch im Privatbereich etabliert. Der Almkräutertee ist eine klassische Mischung aus Kamille, Brennessel und Spitzwegerich, verfeinert mit Zitronenverbene und Lavendelblüten. So erhält der klassische Kräutertee einen provencalischen Hauch und ist wunderbar erfrischend. Für 100 g zahlt man 4,70.

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Der dritte Tee ist ein Früchtetee mit Pflaumenaroma von Tee-Maass. Auch Tee-Maass gibt es bereits seit über 120 Jahren. Der Früchtetee Pflaumentraum ist eine Mischung aus Apfel, Hibiskus und getrockneten Pflaumen. Sehr fruchtig, aber laut Tee-Maass zugleich „magenmild“. Früchtetees finde ich immer etwas schwierig, vor allem wenn zu viele rote Früchte enthalten sind, da der Tee dann schnell sauer ist. Der Pflaumentraum ist noch an der Grenze, aber ich fände einen Pflaumentee mit weihnachtlichen Aromen wie Zimt und Nelken vielleicht doch besser. Für 100 g zahlt man 3,25 und der Tee ist somit der günstigste in der CUPPABOX.

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Ich finde die Zusammenstellung wirklich gelungen, auch wenn die Päckchen wirklich sehr überschaubar sind. Ein weiteres Manko ist, dass auf den einzeln verpackten Tütchen keine ausführlichen Brühhinweise aufgedruckt sind. In der CUPPABOX lag zwar ein Zettel mit allgemeinen Angaben, ich fände aber eine genaue Angabe über Menge und Wassertemperatur auf jedem Tütchen vorteilhafter (da Tee ja nicht gleich Tee ist). Auf dem Nibelungentee gibt es gar keine Angaben und bei den beiden anderen Tees sind zwar Temperatur und Dauer, aber nicht die Abmessung angegeben.

Ich bin schon sehr gespannt auf meine nächste CUPPABOX, die bald schon eintreffen müsste.

Für euch gibt es auch noch eine Überraschung: mit dem Code GEBURTSTAG erhaltet ihr 50% auf eure erste Cuppabox, also schnell zuschlagen!

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

Wie findet ihr die CUPPABOX? Seid ihr bereits Abonnenten ähnlicher Boxen und könnt von euren Erfahrungen berichten?

Ein Tag im englischen Lüneburg

Ihr wundert euch sicher mal wieder über die Überschrift, denn Lüneburg liegt ja nun wirklich nicht in England. Die Verwirrung wird sich aber schon bald legen, versprochen.

Letzten Monat habe ich meinen Vater in Lüneburg, jener kleinen und bezaubernden Hansestadt im hohen Niedersachsener Norden besucht. Bei meinem Bummel durch die kleinen und feinen Gassen, vorbei an zauberhaten roten Backsteinhäuschen und Giebeln, habe ich festgestellt, dass man in Lüneburg mehr britischen Einschlag findet, als ich gedacht hätte. Die Affinität zu Minis, Großbritannien und britischer Mode war mir aus Hamburg bereits wohl vertraut, aber über das englische Lüneburg war ich zuvor nicht gestolpert. Einen Tag lang habe ich die Stadt also mit der „britischen Brille“ durchlaufen, habe eine Teatime genossen, britische Lebensmittel gekauft und einen wunderschönen kleinen Laden entdeckt.

Follow me!

Zunächst einmal möchte ich euch einen meiner Lüneburger Lieblingsläden vorstellen: Schönwerk! Inmitten der kleinen Kuhstraße, schräg gegenüber von einem Käseliebhaberparadies, befindet sich dieser zauberhafte, pastellige Laden, für große und kleine Mädchen. In einem kleinen weißen Haus (was mich irgendwie an Astrid Lindgren und Schweden erinnert) mit berankten Blumenkästen befindet sich dieses kleine Wunderreich.

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Neben handgefertigten Unikaten, edlen Stoffen und nostalgischen Fundstücken kann man hier vor allem auch englische und skandinavische Lieblingsmarken wie Green Gate, Lisbeth Dahl, Gisela Graham oder Pip finden.

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Schon bei meinem ersten Besuch bei Schönwerk war ich verzaubert und fühlte mich wie Lewis Caroll´s Alice in Wonderland. Man betritt den Laden und taucht ein in eine verzauberte Welt, umringt von pastelligen Stoffbahnen, kleinen gläsernen Vasen und Kerzenhaltern, Ohrringen, die an einer Schnur über der Kasse munter vor sich hin schwingen und alten Vitrinen voller wunderbarer Green Gate, Rice oder Cath Kidson Waren.

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Besonders gut gefällt mir, dass man nicht das Gefühl hat, nur weil man den Laden betritt ist man auch zum Kauf verpflichtet. Freundlich wird man gefragt, ob man sich nur umschauen möchte und wer nett beraten werden will, erfährt kompetente Beratung und vor allem voller Begeisterung und Liebe steckende Geschichten zu den zum Verkauf angebotenen Gegenständen .

Ich kann mich wirklich immer nur schwerlich entscheiden, wenn ich in die Schönwerk-Welt eintrete, aber diesemal hat mich in der Green Gate Ecke direkt eine Staubzuckerdose in den Bann gezogen. Eine kleine Blechdose mit herrlichem Blumendekor und einem abnehmbaren Deckel, für 5,90. Der LuLu Mint Zuckerstreuer hat einen Durchmesser von 6,5 cm und ist 9,5 cm hoch. Ob in der Backschublade, oder als Accessoire auf der gedeckten Kaffeetafel, dieses kleine Prachtstück war wirklich jeden Cent wert.

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Ich kann allen Vintage-, Nostalgie- und Englandliebhabern nur sehr das Schönwerk ans Herz legen, denn es gibt kaum einen kleinen Laden, in dem man alle zauberhaften Marken, Firmen und Designs so eng vereint und so liebevoll dekoriert hat, wie hier. Freundliche Beratung und ansprechende Preise machen dieses kleine Paradies zu einer wahren Shoppingfreude.

Time for a Tea

Nach einem erfolgreichen Bummel war es Zeit für eine British Teatime und tatsächlich, an den Brodbänken 8A findet man ein authentisches und englisch eingerichtetes Café mit dem Namen Johnson´s.

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In der unteren Etage kann man an kleinen mit Rosentischdecken eingedeckten runden Tischen köstliche Scone und anderes Gebäck zu sich nehmen und im oberen Geschoss gibt es ebenfalls reichlich Platz an runden Tischen, aber auch eine schöne Chesterfield- Sitzecke für den Real British Gentleman.

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Neben kleinen Leckerein und einer guten Auswahl an Tee kann man hier auch allerhand Britisches für Heim und Küche erwerben. Überall in den Regalen tummeln sich meine geliebten Roy Kirkham Tassen, Kannen und weitere Heimaccessoires und in der unteren Etage findet man eine Regalwand voller englischer Lebensmittel, von Marmelade über Christmas Pudding bis hin zu Cadburry Schokolade. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Lebensmittel doch sehr überteuert finde, zumal man diese teilweise auch in Supermärkten wie Edeka oder Rewe zu einem deutlich niedrigeren Preis bekommt (Marmeladen und Lyle´s Syrup für fast 5 Euro).

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Wir haben uns nach unserem Bummel für eine British Tea Time mit Scones, Clotted Cream und Strawberry Jam entschieden. Für 9 Euro bekommt man 2 riesige Scones, ein Schälchen Butter, ein Schälchen Clotted Cream und Strawberry Jam sowie Orange Preserve. Den Tee muss man extra bestellen und ich habe mich für einen Earl Grey entschieden, der in einer zaubehaften Rosentasse von Roy Kirkham serviert wurde, aber für meinen Geschmack noch ein wenig aromatischer hätte sein können.

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Die Scones waren wirklich deliziös, wobei mich auch hier der Preis ein wenig abschreckt. Nichtsdestotrotz haben wir jeden Bissen genossen. Schade fande ich aber, dass die Bedienung leider gar kein englisches Flair ausgestrahlt hat. Wer je in einem schönen kleinen englischen Tea Room war, der weiß, dass die Bedienungen oder die Besitzer ihr Gebäck und ihren Tee mit einer Liebe und einer ausführlichen Beratung anpreisen und man merkt stets, wie sehr sie hinter den Produkten stehen. Diese Liebe zu England und dem englischen Flair fehlte mir leider gänzlich, da die Scones und der Tee ohne ein Lächeln und ohne Leidenschaft serviert wurden (vielleicht wird es beim nächsten Mal besser.) Ich finde einfach, dass Mitarbeiter in einem solch besonderen Kaffee auch die Liebe zu der Teekultur ausstrahlen sollten!

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Wer gerne zwischendurch mal ein wenig englisches Feeling genießen möchte, dem kann ich das Johnson´s dennoch empfehlen.

Britische Köstlichkeiten für Daheim

Mein (fast) letzter Zwischenstopp für den Tag war bei Strauss Innovation und Edeka. Jetzt wundert ihr euch sicher wieder, was diese beiden Läden mit England zu tun haben? Bei Strauss gibt es once in a while englische Lebensmittel zu ansprechenden Preisen. Zufällig zur Zeit meines Besuches war dies wieder der Fall und so konnte ich angerichtet auf einem riesigen Tisch zwischen Cadburry Fingers, Tea und Fudge wählen. Letztendlich habe ich mich aber für eine Packung Fudge und Cadburry Schokolade entschieden, tasty!

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Zu guter Letzt ging es noch zu Edeka, welches ich eigentlich gar nicht auf meiner englischen Liste hatte. Als ich so durch die Gänge schlenderte, habe ich festgestellt, dass es mehr englische Produkte gab als ich je angenommen hätte.

Besonders überrascht war ich, dass es Lyle´s Golden Syrup (perfekt für Flapjacks) gab, aber auch verschiedene Sorten Lemon Curd, Eat Natural Müsli und Bars, HP Sauce und vor allem englische Chips (Crisps) von Tyrells.

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Fast hätte ich gesagt „das war es“, aber dann hätte ich ja unser Abendessen vergessen. Nein, wir waren nicht Fish&Chips oder Pie essen, sondern wir waren typisch englisch, also typisch indisch essen: Curry Time!

In der Heiligengeiststr. 9 gibt es an der Ecke einen kleinen aber feinen Inder, das India Haus, mit einer großzügigen Karte und einer tollen Auswahl an authentischen indischen Gerichten.

Wenn man einen englischen Tag abrunden will geht man ein gutes scharfes Curry essen. In London gibt es da natürlich nur eines: die Brick Lane! Aber in Lüneburg kann man auch wirklich gut indisch essen und ein wenig orientalischen Flair genießen.

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Wenn ihr also mal Englandsehnsucht habt und gerade im schönen Niedersachsen unterwegs seid, kann ich euch einen Abstecher nach Lüneburg sehr empfehlen. Auch jene, die nicht so sehr an England hängen wie ich, können in den vielen schönen Kaffees und kleinen Geschäften stundenlang bummeln und einen Tag in der Stintstadt in vollen Zügen genießen.

Ich hatte als Vorspeise ein leckeres Samosa und habe als Hauptgang mein Lieblingsgericht gewählt: Palak Paneer. Paneer ist ein indischer Weichkäse, der zusammen mit Spinat, Basmatireis und Naan-Brot in einer mittelscharfen Soße serviert wird. Aber auch das Lamm meines Vaters war wirklich köstlich.

Wer gerne zu Mittag indisch essen möchte, dem kann ich nur sehr den Mittagstisch  (Mo-Fr 11.30-15.00) empfehlen,da man dort für 6,50 ein leckeres und reichhaltiges Curry bekommt.

So das war nun mein Tag im englischen Lüneburg. Ich hoffe ich habe euch die englische Seite Lünerburgs schmackhaft gemacht und freue mich auf euer Feedback!

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

Kennt ihr Lüneburg? Gibt es noch andere Städte, die voller englischer Specials stecken?

Autumnal Bramley Apple Pie

In der letzten Woche habe ich endlich meine lang gesuchte Pie Form gefunden. Ich war eigentlich nur zum „Stöbern“ bei TK Maxx, als ich oben in der Haushaltsabteilung eine ganz neue Lieferung Jamie Oliver Kochutensilien fand. Sofort hat mich die cremefarbene und mit Pastellblau abgesetzte Pie Form aus Emaille angezogen und musste für den unschlagbaren Preis von 6 Euro einfach in meinen Einkaufskorb. Neben ein paar tollen Seifen von Heyland & Whittle war dies mein absolutes Wochenhighlight.

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Da die Pie Form auch würdig und vor allem zügig eingeweiht werden muss (um den Kauf vor meinem Mann zu rechtfertigen) habe ich mich heute entschieden, aus den ganzen Äpfeln die ich immer noch besitze, einen leckeren Bramley Apple Pie zu zaubern.

Bramley Apples gehören zu den Kochäpfeln und aufgrund ihrer Säure nicht zu den reinen Speiseäpfeln. In Pasteten, Pies und beim Backen sind sie in England äußerst beliebt, da sie beim Kochen golden und fluffig werden und einen Großteil der Säure verlieren.

Die Briten liebe Pies und Pasties, wobei man fein unterscheiden muss zwischen den süß gefüllten Pies und den deftigen Pasties, die meist in Verbindung mit Cornwall gebracht werden: herrlich dampfende Teigtaschen, gefüllt mit Hackfleisch, Gemüse oder sogar Steak.

Ich liebe die neue Pie Form, denn sie hat innen eine Kennzeichnung in Form eines doppeldeutigen Pie Charts (Kreisdiagramm). Eingeteilt nach Gier und Alterstrufe kann man hiemit entscheiden, wie groß das Stück für jedes Schleckermäulchen ist.

Hier nun also das typsiche englische Bramley Apple Pie Rezept, welches ich auf der britishfood Homepage gefunden habe. Da der Teig dort aber mit Schmalz gemacht wird (welches ich nie zu Hause habe) habe ich den Teig von der Jamie Oliver Homepage.

Zutaten

Für den Teig:

250g Mehl

Zitronenschale von einer Zitrone

50g Puderzucker

eine Messerspitze Salz

125g kalte Butter oder Margarine

ein großes Ei

ein wenig Milch

Für die Füllung:

700g Kochäpfel, geschält, erntkernt und geviertelt (Boskop etc.)

2 TL Zitronensaft

100g Zucker

4 TL kaltes Wasser

1 gestrichener TL gemahlener Zimt

25g Butter oder Margarine

1 Ei zum Glasieren

Zubereitung

Den Backofen auf 180°  Umluft vorheizen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und die Zitronenschale, den Zucker und das Salz hinzugeben. Nach und nach die Butter in kleinen Würfeln hinzugeben und mit den Händen verkneten, bis ein krümeliger Teig entsteht.

Das Ei in die Schüssel schlagen und ein wenig Milch hinzugeben. Den Teig nun schnell verarbeiten, bis ein geschmeidiger glatter Teig entsteht. Den fertigen Teig in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank geben, bis die Füllung fertig ist.

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Die geschälten, entkernten und geviertelten Äpfel in einen Topf geben und mit dem Wasser und dem Zitronensaft weich kochen. Den Zucker und den Zimt zu den gekochten Äpfeln geben und gut vermischen.  Den Topf vom Herd nehmen und die Butter hinzufügen. Die Apfelmischung muss nun ein wenig abkühlen. Wer mag kann auch Rosinen oder Mandelsplitter in die Füllung geben, je nach Geschmack.

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Die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben und den Teig in zwei gleichgroße Teile teilen. Beide Teighälften je  1/2 cm dick ausrollen. Die erste Teigplatte auf das Nudelholz aufrollen und in eine runde 20cm große Pie Form heben. Den Teig andrücken, so dass keine Luft zwischen Teig und Form ist. Falls der Teig Risse oder Löcher hat können diese einfach geflickt werden.

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Die Apfelfüllung in die Teigform geben und gut verteilen. Ein Ei trennen und das Eigelb mit ein wenig Milch verquirlen. Die Ränder des Teiges mit der Eiermischung bestreichen und den Teigdeckel oben drauflegen und andrücken. Den überstehenden Teig kann man umklappen und einen Rand daraus formen (ich habe ihn mit den Zinken der Gabel verziert). Die restliche Eiermischung auf den Pie streichen und mit einem Messer einige kleine Einstiche machen, um den Dampf beim Backen abzulassen. Wenn noch Teig übrigbleibt, kann man mit Keksausstechern daraus Deko machen und diese mit dem Ei auf den Deckel kleben.

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Im vorgeheizten Backofen ca. 40-45 min backen, bis eine goldbraune Kruste entstanden ist.

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Am liebsten esse ich den Bramley Apple Pie mit Vanillesauce, Vanilleeis oder Sahne.

Enjoy it!

Was ist euer Lieblingskuchen in  der kalten Jahreszeit? Habt ihr noch andere Lieblings-Apfelrezepte?

 

Lancôme Trésor – ein Klassiker in der Welt der Flaconi Düfte

Ende Oktober hatte Flaconi erneut zum Produkttest aufgerufen und ich durfte zum ersten Mal einen Duft testen. Zum Testen wurden sowohl Lancôme Trésor als auch La Vie est Belle bereitgestellt, je 50 Flacons pro Duft.

Ich hatte mich für den Trésor Duft entschieden und war freudig überrascht als Ende Oktober ein kleines weiß-rosa Päckchen mit der Aufschrift „Flaconi“ bei mir ankam.

Ich hatte eigentlich, da es sich um einen Produkttest handelt, mit einem 30 ml Flacon gerechnet und war sprachlos, als ich das Paket öffnete und die 100 ml Größe mich mit ihrem bernsteinfarbenen Glanz anstrahlte.

Flaconi beschreibt den Duft wie folgt:

„Ein absoluter Parfumklassiker ist das luxuriöse Lancôme Trésor.  Seit 1990 versprüht das Eau de Parfum weibliche Sinnlichkeit und verkörpert die Liebe in all ihren Facetten. Im Duft von Lancôme Trésor treffen Rosenblätter und Pfirsichblüten auf Maiglöckchen, Iris und Vanille. Abgerundet wird das warme Bouquet von Sandelholz und Moschus.“

Da ich ja Klassiker und zeitlose Düfte bevorzuge, war ich sehr gespannt auf den Duft. Zunächst möchte ich aber etwas zum Päckchen und dem Design des Flacons sagen. Flaconi hat sich beim Packen des Päckchens wirklich unglaublich viel Mühe gegeben. Wenn man das kleine Paket öffnet, sieht man zunächst rosanes Seidenpapier mit einem kleinen schwarzen Aufkleber. Vorsichtig habe ich den Aufkleber abgelöst, da das Papier wirklich zu schade zum Wegwerfen ist. Unter der raschelnden Papierdecke befindet sich schwarz gefaltete Pappe, die das eingepackte Parfum zart umschmeicheln. Alleine die Verpackung ist schon eine wahre Freude.

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Der Flacon

Der facettierte Flacon selber ist in einer klassischen und wirklich zeitlosen Schachtel, aus hellem Orange mit schwarzen Rändern. Der Flacon wirkt sehr edel und ist geradezu „massiv“. Geschliffen wie ein Diamant, spitz nach unten zulaufend, mit großen Rillen und einem durchsichtigen Deckel. Der Zerstäuber ist aus schwarzem Kunststoff und verbirgt sich unter einem feinen gläsernen Deckel, der ebenfalls im Brillantschliff gefertigt ist. Alles in allem wirkt das Parfum sehr hochwertig und wertet jedes Bad oder Schlafzimmer auf. Ich habe den Duft wegen seiner bestechenden Optik unter einer Glasglocke ins Schlafzimmer gestellt, wo er mich jeden Morgen mit seinem glänzenden Inhalt anstrahlt und mit Bedacht von mir aufgesprüht wird.

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Der Duft

Flaconi beschreibt den Duft wie folgt:

„Lancôme Trésor Parfum präsentiert sich als frischer, fruchtig-blumiger Duft mit pudrigem Akzent. In der Kopfnote verströmen Aprikose, Bergamotte und Pfirsich sofort nach dem Auftragen ihre saftig sinnlichen Aromen. In der Herznote sind blumige Noten wie Heliotrop, Iris, Rose und Veilchen vereint – die bulgarische Rose setzt dabei den betörend-sinnlichen Akzent. Die Basisnote verleiht mit Amber, Sandelholz und Vanille langanhaltend einen weich-pudrigen Charakter. „

Treffender kann auch ich den Duft nicht beschreiben. Die interessante Mischung aus blumigen Noten wie Rose und Veilchen werden vereint mit orientalischen Basisnoten wie Vanille und Sandelholz. Dieser zugleich schwere und doch blumig leichte Duft ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack, aber mir gefällt das „Fremde“ kombiniert mit dem „Bekannten“ sehr gut und lässt mich vom fernen Orient mit seinen bezaubernden Gewürzen, zugleich aber vom heimischen Garten mit seinen blühenden Blumen träumen. Wie ein Schatz (franz. Trésor) verbirgt der Duft daher viele besondere Gerüche, offenbart stets Neues und bleibt immer ein wenig mysteriös und unergründlich.

Wenn man in der Kopfnote in der ersten Viertelstunde noch altbekannte Gerüche wie Rose und Aprikosenblüte wahrnimmt, sommerlich leicht und zart, so wandelt sich das Altbekannte ein klein wenig, wenn die süßliche Herznote mit Flieder, Iris und Maiglöckchen für mehr als eine Stunde ihren Duft offenbart. Zuletzt kommt die orientalische Basisnote mit ihrer „Schwere“ und Fremdartigkeit durch. Ein Hauch von Vanille verbindet sich mit dem eher herben Sandelholz und einem der wertvollsten Düfte:  Amber. Jener seit der Antike bekannte Duft, der für Sinnlichkeit und Exklusivität steht. Amber ist übrigens auch die frühere Bezeichnung für Bernstein und ein bisschen muss man auch an Bernstein denken wenn man die schimmernde Flüssigkeit sieht, die zwischen orange und braun changiert.

Laut Lancôme soll man den Duft von ca. 2cm Entfernung auf die Haut aufsprühen und dabei warme Körperstellen, wie das Handgelenk oder das Ohrläppchen, bevorzugen. Der Duft hält wirklich lange und auch am Ende eines langen Tages kann man die Basisnote noch deutlich riechen.

Mir persönlich gefällt die Mischung aus blumigen und orientalischen Duftnoten sehr gut, ich kenne aber viele jüngere Frauen in meinem Alter (20-30), die den Duft altbacken finden und dabei an ihre Großmutter erinnert werden. Auch ich musste bei dem Duft an meine Großmutter denken, was vermutlich an den Veilchen und vor allem am Amber liegt. Gerade Amber wird heute nur noch selten in Parfums verwendet, da es sehr hochpreisig ist und somit meist nur in den Klassikern (die wiederum die älteren Damen favorisieren) anzutreffen ist. Da ich mich aber gerne an meine Großmutter und ihren Duft erinnere und da ich im Herzen auch schon eine alte Dame (mit Bobschnitt und Chanel-Kostüm) bin, ist der Duft ganz nach meinem Geschmack 🙂

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Fazit

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich positiv von der Versandparfümerie Flaconi überrascht bin. Eigentlich bin ich ja ein rigoroser Verfechter kleiner Parfümerien mit persönlicher Ansprache und guter Beratung. Da ich aber immer öfter feststellen muss, dass ich leider auch in Fachgeschäften nicht nach meinen Wünschen beraten werde, spielt der Preis für mich doch letztendlich immer mehr die ausschlaggebende Rolle.

Flaconi selber hat mich mit der Verpackung, die wirklich liebevoll und exklusiv ist, sehr überzeugt. Auch die schnelle Lieferzeit, die große Produktauswahl und das Preis-Leistungs-Verhältnis konnten mich durchweg überzeugen. Für den 100 ml Flacons Trésor zahlt man hier nur 91,90 Euro und erhält gratis eine Bodylotion (50 ml) dazu. Ich war noch in einigen anderen großen Parfümerien und habe Preise zwischen 100-110 Euro gefunden. Trésor ist ein Eau de Parfume und gehört somit zu der zweit niedrigsten Verdünnungsklasse (EdP 10-14%). Für diese Qualität ist der Preis meiner Meinung nach angemessen, zumal auch die Beigabe von Amber ihr übriges tut.

Der Flacon und die Verpackung des Parfums sind hochwertig und wirklich klassisch. Der Duft hält lange an und muss nur in sehr geringen Mengen aufgetragen werden. Die einzelnen Duftnoten kann man deutlich herausriechen.

Die Beschreibung des Duftes als blumig-orientalisch trifft wunderbar zu. Auch finde ich, dass der Duft sehr weiblich und elegant ist, was auch durch die Werbegesichter (Isabella Rosselini, Juliette Binoche, Ines Sastre, Kate Winslet) unterstützt wird, denn diese verkörpern in meinen Augen eine klassische und sinnliche Frau (fernab jeglichen Mainstreams und Magerwahns).

Der Duft ist sicher nicht etwas für jede Frau, vor allem für die jüngeren nicht und man sollte die Beschenkte und ihre Duftvorlieben sehr gut kennen, bevor man diesen Duft verschenkt. Mir persönlich gefällt der Duft sehr und ich freue mich, ihn noch lange nutzen zu können.

Zusammenfassung
Kopfnote [Rosenblätter, Aprikosenblüten, Pfirsichblüten] Herznote [Maiglöckchen, Vanille, Heliotrop, Iris] Basisnote [Sandelholz, Moschus]

Duftnote: blumig-orientalisch         Duftintensität: frisch-intensiv

Preise bei Flaconi

30 ml 36,55

50 ml (inklusive Bodylotion 50ml) 64,90

100 ml  (inklusive Bodylotion 50ml)  91,90

Was ist euer absoluter Lieblingsduft? Blumig, sportlich, fruchtig oder klassisch?