Anton Optik Gewinnspiel

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Hey ihr Lieben,

ich habe soeben beim Anton Optik Gewinnspiel teilgenommen und wer Lust hat kann gerne für mich abstimmen:-) Ich würde mich wahnsinnig über eure Stimmen auf Facebook freuen! Und wenn ich dann das Ipad gewinnen sollte, dann kann ich auch jederzeit von überall neue Berichte für euch verfassen 🙂
Ihr erkennt mich, wie es sich für eine Nostalgiaqueen gehört, an der Perlenkette und dem Instagram Retro Photo ❤

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Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

St. Petersburg: Stadt der Zaren

добро́ пожа́ловать! (Herzlich Willkommen)

Am Donnerstag sind wir im Hafen von St. Petersburg angekommen und ich war schon richtig gespannt auf diese Stadt!
St. Petersburg liegt im Nordwesten Russlands, an der Newa, und ist die zweitgrößte Stadt nach Moskau. Zar Peter der Große gründete die Stadt 1703 und so trug sie auch seinen Namen, bis sie zwischen 1914 und 1924 in Petrograd und danach (1924-1991) in Leningrad umgetauft wurde. Erst nach dem Ende der Sowjetunion war es den Bürgern erlaubt den Namen der Stadt neu zu wählen. Die Bürger entschieden sich für den historischen Namen: St. Petersburg.

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Die historische Innenstadt von St. Petersburg mit über 2000 Palästen, Palais, Kirchen und Schlössern, steht auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe.

Unser sehr netter und unglaublich bewandelter Reiseführer Alexej fuhr mit uns vom Hafen durch die Stadt und zur ersten Sehenswürdigkeit: der Isaakskathedrale. Die Isaakskathedrale ist die größte Kirche in Sankt Petersburg und eine der größten Kuppelbauten weltweit. Vor der Kathedrale befindet sich der Isaaksplatz mit einem kleinen Park und einem Reiterdenkmal von Zar Nikolaj I. Rechts vom Park ist das 1913 erbaute Luxushotel Astoria, ein wahrer Prunkbau, aber leider zu teuer für unseren Geldbeutel 🙂

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Nach dem Besuch der Isaakskathedrale ging es weiter zur Newa-Mündung auf die Wassiljewski-Insel , von der wir einen ersten Blick auf die Eremitage werfen durften. Auf der Insel selber befindet sich die alte Börse, sowie eine Vielzahl an Kirchen, die Kunstakademie und die Kunstkammer.

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Eine weitere Sehenswürdigkeit an der Newa ist die alte Effektenbörse. Vor der Börse ist ein kleiner Park, der wie ihr seht im sozialistischen Rot bepflanzt ist. Die Börse steht unter Denkmalschutz und momentan wird verhandelt, ob sie ein Museum bleibt, oder ob wirklich wieder eine Börse hier Einzug hält.

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Nach dem Besuch auf der Insel ging es für uns weiter zu unserem letzten Halt, bevor es Mittagessen gab: die Blutkirche.

Die Blutkirche, oder auch Auferstehungskirche, trägt ihren Namen nach dem Attentat, dem an dieser Stelle Alexander II. zum Opfer fiel. Zar Alexander II.begann seine Regentschaft unter denkbar schlechten Umständen, während des Krimkrieges. Durch weitgehende Reformen zog er den Zorn der Bürgerschaft auf sich. Nach mehreren erfolglosen Attentaten fiel Alexander II. schließlich im März 1881 einem Bombenattentat durch die Untergrundorganisation Narodnaja Wolja zum Opfer und starb noch vor Ort. An diesem Ort wurde ab 1883 auf Geheiß seines Sohnes Alexander III. die Auferstehungskirche erbaut.

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Bevor es für uns in die Eremitage ging, gab es noch eine „kleine Stärkung“ in einem russischen Lokal. Es war zwar erst 11 Uhr morgens, aber da sooo viele geführte Reisegruppen unterwegs waren und das Lokal sich auf Reisegruppen spezialisiert, gab es für uns halt um 11 Uhr Mittagessen 🙂 Als Begrüßung gab es, wie auch sonst, ein Glas Wodka und einen leckeren Krimsekt. Dazu einen kleinen Salat aus frischen Tomaten, Gurken und viel Petersilie:

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Das Lokal war wirklich sehr nett, eine Indian-Russian-Fusion-Kitchen, denn der Besitzer ist Inder und das konnte man auch anhand der Dekoration sehen. Das Essen war aber russich:

Vorspeise: Bliný (Buchweizenpfannkuchen) mit Kaviar und Sauerrahm

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Suppe: Kartoffelsuppe

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Hauptgang: Bœuf Stroganoff (das meine Mutter auch immer gekocht hat)

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Nach dieser leckeren Stärkung gab es einen letzten Halt für uns, bevor wir zur Eremitage fuhren: die Peter-und-Paul-Festung.

Die Peter-und-Paul-Festung liegt auf der Haseninsel und wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Sie bildet das historische Zentrum der Stadt St. Petersburg. Der goldene Turm (122,5 m) der Festung war für lange Zeit der höchste Turm in St. Petersburg, da Peter I. angeordnet hatte, dass es kein höheres Gebäude als dieses geben dürfe. Innerhalb der Festung liegt die Peter-und-Paul-Kathedrale, die älteste Kirche in St.Petersburg. Sie wurde nach den beiden Aposteln Petrus und Paulus benannt (links und rechts vom Torbogen zu sehen), könnte aber ebensogut eine Anspielung auf den Erbauer Peter I. (der sich selber ein Denkmal errichtete) sein. Das besondere an der Kathedrale ist, dass sie seit dem 18. Jahrhundert als Grabstädte der Zaren dient. Eine weitere Besonderheit ist die Kanzel, die in russisch-orthodoxen Kirchen eigentlich unüblich ist. Eine Legende besagt, dass die Kanzel einzig dem Zweck diente, Lew Tolstoi zu exkommunizieren.

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Die Kathedrale is prunktvoll, mit viel Gold und Marmor. Auch die Särge der Zaren sind aus weißem Marmor, bis auf die Särge von Alexander II. und seiner Frau Marija. Diese sind aus rotem und grünem Marmor, als Würdigung dafür, dass die beiden die Leibeigenen befreit haben.

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Nun ging es endlich zu DER SEHENSWÜRDIGKEIT: der Eremitage!

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Über die Eremitage könnte man seitenlang berichten. Wir hatten aber auch ein unglaubliches Glück unseren Guide Alexej zu haben, der uns wahnsinnig viele spannende und interessante Geschichten erzählen konnte und unglaubliches Fachwissen bezüglich Kunstgeschichte besitzt.

Die Eremitage gehört zu den größten Kunstmuseen der Welt und umfasst 350 Säle.  Sie besteht aus fünf Gebäuden: Der alten und neuen Eremitage, der kleinen Eremitage, dem Eremitage-Theater und natürlich dem Winterpalast. Wenn man das ganze Museum „durchlaufen“ möchte, muss man 25km laufen, wie uns Alexej mitteilt. Wir sind in 2 Stunden gefühlte 15 km gelaufen, aber diese waren jeden einzelnen Schritt wert 🙂

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Neben den wunderbaren Gemälden großer Maler beherbergt die Eremitage noch einige etwas ungewöhnliche Bewohner: Katzen. Über 50 Katzen haben in den Kellern der Eremitage ein Zuhause gefunden und wer gerne mehr darüber erfahren möchte sollte sich unbedingt die GEO-Dokumenation „Eremitage-Palast der Katzen“ anschauen.

Von den Fenstern in der Eremitage kann man immer wieder einen Blick auf die übrigen Gebäude sowie den Garten werfen.

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Man darf in der Eremitage eigentlich nicht fotografieren, aber gegen 5 Euro Gebühr bekommt man einen kleinen Aufkleber für seine Kamera und dann darf man doch Bilder machen und diese 5 Euro sollte wirklich jeder zahlen, denn man kann sich gar nicht satt sehen an all den Gemälden und Skulpturen, den prachtvollen Decken und Böden und einfach an der Eremitage als Gesamtkunstwerk.

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Der Kaiserthron steht ebenfalls prunkvoll strahlend in rot mit dem Wappen der Romanows in der St. George´s Hall.

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Wir haben auch die prachtvollen Gemächer Katharinas der Großen besichtigt.

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Die Eremitage beherbergt eine Vielzahl großer Künstler: von Michelangelo über Leonardo da Vinci, bis hin zu Rembrandt und Rubens. Für mich als studierte Theologin waren die biblischen Motive besonders interessant und da stach die Madonna Litta von Leonardo da Vinci ganz besonders hervor.

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Sicher könnte ich jedes einzelne Bild beschreiben und noch stundenlang über die Eremitage erzählen, aber das würde diesem großartigen Ort nicht gerecht werden. Und so belasse ich es damit und zeige einfach noch ein paar Bilder, damit ihr einen Eindruck von der Prächtigkeit dieses Museums bekommt.

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St. Petersburg war auch bei schlechtem Wetter wirklich eine Reise wert. Als Andenken habe ich mir übrigens wieder Bernsteinschmuck mitgenommen, einen Schmuckteller, natürlich eine Matrjoschka und ein paar Wodkagläser 🙂

Nach einem langen Tag verabschiede ich mich nun mit einem russischen Sprichwort: „Всего не переделаешь.“ (Deutsche Entsprechung: „Morgen ist auch noch ein Tag.“)

до свидания
(Auf Wiedersehen)

Tallinn

Tere! (estn. Guten Tag)

Nach einem wunderbaren Tag in Stockholm sind wir heute Morgen im beschaulichen Tallinn, der Hauptstadt Estlands, angekommen. Wir wurden direkt am Hafen von unserer reizenden Reiseleitung Anne begrüßt und sind mit dem Bus vom Hafen in die Stadt gefahren. Leider war das Wetter sehr durchwachsen, aber das sollte den Eindruck den wir von dieser wunderschönen Stadt bekommen haben überhaupt nicht trüben!

Tallinn ist eine sehr kleine Stadt (gemessen an unseren Hauptstädten) mit nur 417.000 Einwohnern. Dafür hat es eine umso bewegtere Geschichte und ist geprägt durch jahrelange Kämpfe, Fremdbestimmung und Rückeroberungen. Eines merkt man aber sofort, wenn man Anne bei ihren Erzählungen zuhört: die Esten sind stolz auf ihr Land und ihre Stadt. Trotz der vielen Eroberungen durch die Dänen, Deutschen, Schweden und Russen, haben die Einwohner Tallinns (früher Reval) nie ihre Liebe und Beziehung zu ihrer Stadt verloren!

Die Stadt gliedert sich in Unterstadt und Oberstadt (Domberg). Unsere Führung begann zunächst in der Oberstadt, auf dem Domberg. Anne erzählt uns, dass die Unterstadt und die Oberstadt früher zwei autonome Städte waren und das die Leibeigenen frigelassen wurden, wenn sie es schafften, einen Tag in der Unterstadt zu überleben! Aus diesem Grund gab es schon früh Zwiste zwischen der reicheren Oberstadt, die ihre Leibeigenen nicht verlieren wollte, und der Unterstadt.

Der Turm des Schlosses (Dänische Burg) wird der „Lange Hermann“ (estn. Pikk Hermann) genannt. An der Spitze weht die estnische Fahne, die jeden Morgen und Abend – begleitet von der estnische Nationalhymne – gehisst wird. Die Melodie der estnischen und der finnischen Nationalhymne ist übrigens identisch!

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Von der Burg ging es weiter zur Alexander-Newski-Kathedrale. Sobald man dieses pompöse Gebäude erreicht hat, kann man unmerklich den russischen Einfluss anhand der fünf Zwiebeltürme ausmachen. Die Kathedrale wurde dem russischen Fürst Alexander Jaroslawitsch Newski gewidmet, der 1547 von der russisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochen wurde. Wie alle russisch-orthodoxen Kirchen ist auch diese reich geschmückt, mit Gold und Ikonstasen. Während unseres Besuches fand gerade ein Gottesdienst statt, der einfach atemberaubend war. In russisch-orthodoxen Kirchen steht man während des Gottesdienstes und die Frauen tragen ein Kopftuch. Im Zentrum der Liturgie steht der Gesang und in dieser Kirche gibt es wirklich einen ganz wundervollen Chor, der einem das Herz bewegt, auch wenn man den Text nicht versteht.

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Weiter ging es für uns durch die kleinen kopfsteingepflasterten Gassen zur Domkirche. Das Besondere an der Domkirche sind die Wappen-Epitaphien der deutschbaltischen Adligen Estlands. Die Kirche ist die Bischofskirche des Erzbischofs der Estnisch-Lutherisch-Evangelischen Kirche.

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Nach einem letzten Blick auf Tallinn von oben, gelangten wir über das lange Bein (estn. Pikk Jalg) in die Unterstadt. Unser Weg führte uns an zahlreichen Bernsteingeschäften und wunderschönes Barockbauten vorbei.

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Ich fand die Oberstand schon ganz bezaubernd, aber die Unterstadt ist eine der bislang schönsten Städte wie ich finde.

In der Unterstadt sieht man die starke Verbindung Estlands mit der Hanse und den Deutschen. Viele der Kaufleute in Reval waren deutsch und kamen aus Lübeck (das wir auf der Rückfahrt noch besucht haben), so galt seit 1249 auch in Reval das Lübecker Stadtrecht.

Eine Besonderheit ist das Haus der Schwarzhäuptergilde in der Pikk. Mitglieder dieser etwas befremdlich klingenden Gilde waren deutsche ledige Kaufleute. Die Gilde gab es nur in Alt-Livland (Tallinn und Estland) und sie wurde nach ihrem Schutzpatron dem hlg.Mauritius benannt, der auch über der prachtvollen Eingangstür prangt.

In der Pikk gibt es zahlreiche alte Gildenhäuser, die alle sehr gut erhalten sind und meist unter Denkmalschutz stehen. Dazu gehören die Große Gildehalle oder das Kanutigildehaus mit den Figuren des Heiligen Knut und Martin Luthers.

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Unsere vorletzte Station war der Rathausplatz. Umgeben von pittoreseken Gebäuden steht das Rathaus, im gotischen Stil. Auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche überdachte Stände, an denen man Bernsteinschmuck, Holzwaren und Wollwaren erwerben kann. Auch die umliegenden Läden bieten zu guten Preisen eine Vielzahl schöner Mitbringsel. Ich habe mich für zwei schöne Bernsteinarmbänder (je 8 Euro) und ein paar dicke Wollsocken mit einem dazugehörigen Stirnband im skandinavischen Design (17 Euro und 12 Euro) entschieden. Der Winter kann kommen 🙂

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Ein weiteres Highlight ist die gegenüber liegende Ratsapotheke, die älteste durchgehend betriebene Apotheke Europas (seit 1422).

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Entlang der Stadtmauer ging es zurück zum Bus. Auch an der Stadtmauer gibt es viele kleine Stände an denen man günstig Accessoires kaufen kann.

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Gerne wären wir noch länger in Tallinn geblieben, denn diese zauberhafte Stadt war das absolute Highlight und DIE Überraschung dieser Kreuzfahrt. Tallinn vereint moderne Läden und gemütliche Cafés mit einer pittoresken mittelalterlichen Stadt und wunderschönen Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Diese Stadt und die netten Leute sind definitiv einen Besuch wert!

Hwad aega! (estn. Tschüss)

Stockholm

HEJ!

Heute morgen (Dienstag) sind wir bei Sonnenschein in Stockholm angekommen. Da unser Schiff so groß ist, mussten wir auf dem Wasser (Strömmen) ankern und wurden mit den Tenderbooten (Rettungsboote) direkt zur Altstadt (Gamla Stan) rübergefahren. Die Altstadt liegt auf einer kleinen Insel im Stadtbezirk Södermalm.

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Die Gamla Stan ist wirklich sehenswert, viele kleine Gassen mit schönen Handwerks- aber auch Souvenirläden. Wer wie ich ein Faible für Küchenutensilien und schöne Dekoartikel hat, sollte unbedingt zu ZNOGG in der Österlånggatan 24 gehen, dort gibt es alles was das Herz begehrt. Über die Österlånggatan gelangt man direkt zum königlichen Schloss (swed. Kungliga Slottet). Weiter über die Rijksgatan gelangt man durch das Rijkshusset zur Strömgatan und damit in die Neustadt

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Auch in Stockholm gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, darunter auch viele internationale Läden und Restaurants, wie Urban Outfitters oder TGI Friday’s. Uns hat Kopenhagens Innenstadt im Vergleich aber doch besser gefallen, da die Einkaufsstraße aus zahlreichen alten und gut erhaltenen Gebäuden besteht, was in Stockholm leider nicht der Fall ist. Ein Muss für jeden Einrichtungsfan ist H&M Home, sowie das Lagerhaus, was preislich Ikea nahe kommt und Schönes für die Küche und die Wohnung bereithält. Ich habe mich für einen Keramikstempel (HOME MADE) für Kekse, ein Set Backschüsseln aus Melamin und pinke Messlöffeln entschieden. Die neuen Errungenschaften werden sicher die Tage ihren ersten Einsatz haben, denn ich will Zimtschnecken backen 🙂

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Für Feinschmecker ist ein Besuch in der Saluhall unabdinglich, denn hier gibt es Flusskrebse, Rentiersteak, Elchfleisch und das weltbekannte Smørrebrød.

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Nachdem wir die Stadt durchquert hatten, haben wir uns durch den Kungsträdgården und vorbei an der St. Jacobs Kyrka nach Östermalm aufgemacht, wo wir uns die Hedvig Eleonora Kirche, die königliche Bibliothek und den Humlegården angeschaut haben.

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Da wir unseren guten Vosatz einhalten wollten, nicht wieder einen Halbmarathon zu absolvieren, haben wir uns eine Pause im Hurry Curry in der Sjöjdgatan gegönnt, wo man für 99 Kronen (ca. 13 Euro) ein leckeres Mixed Thali bekommt (Bohnencurry, Lachs Tikka Masala, Poppadoms, Joghurt, Pilaw Reis, Couscoussalat und Brot). Nach der Stärkung und einer obligatorischen Kanelbulle (schwed. für Zimtschnecke) ging es wieder zurück durch die Neustadt in Richtung Gamla Stan und zurück zum Boot.

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Vorher habe ich aber noch ein absolutes Highlight entdeckt, das mein Nostalgieherz höher schlagen ließ, denn in der Drottninggatan 88 liegt das Centralbadet, ein altes Schwimmbad, welches 1904 gebaut wurde und noch heute in Betrieb ist. Unter dem Motto: Relive and Relax like in 1904! kann man hier schwimmen, im wunderschönen Garten einen Café trinken und einfach Abstand nehmen von unserer schnelllebigen Zeit.

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Da wir heute unsere Kabine wechseln durften und nun eine große Außenkabine mit Balkon haben, sitze ich bei Sonnenschein und Regenbogen draußen und reflektiere den Tag. Morgen geht es dann weiter nach Tallinn, worauf ich mich besonders freue.

God natt!

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Kopenhagen

Am Sonntagmorgen sind wir an unserem ersten Hafen angekommen: Kopenhagen . Der Hafen (wir lagen im Nordbassinet) ist doch relativ weit entfernt von der Innenstadt, wie wir nach 35 Minuten Fußmarsch feststellen mussten :-). Dafür wurden wir reichlich entlohnt, als wir an den Königsgärten ankamen, einem wunderschön angelegten Park, in welchem das Rosenborg Slot steht, in dem man die Kronjuwelen (königliche Sammlung) besichtigen kann.

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Rosenborg Slot

Von den Königsgärten ging es weiter in Richtung Innenstadt, vorbei an der Universität und durch die ellenlange, aber sehr schöne Einkaufsstraße Østergade. Auf der Østergade gibt es eine Vielzahl wirklich schöner Geschäfte. Man findet hier sogar meinen englischen Lieblingsschokoladenladen: Hotel Chocolat! Besonders empfehlenswert fand ich das Kaufhaus Illum, in dem man eine große Auswahl skandinavischer Designer aber auch internationale Designermode und Einrichtungsgegenstände findet.  Für Liebhaber skandinavischer Mode und Designklassiker ist das Illums Bolighus wärmstens zu empfehlen. Dort gibt es unglaublich schöne Möbel und Accessoires. Ich habe mir als Andenken eine schöne Kette von Huldquist mitgenommen 🙂

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Im Illum gibt es auch einen tollen Bäcker, den Holm´s Bager! Das Essen in Dänemark ist allgemein sehr teuer, daher sollte man sich nicht wundern, wenn man für ein belegtes Baguette mehr als 5 Euro zahlt. Ich habe mir eine Zimtschnecke (dän. Kanelsnegl) für 16 Kronen (ca. 2,50 Euro) gegönnt und sie war jede Krone wert!

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Retro Copenhagen

Wie ihr seht gibt es sie immer noch, die schönen alten Briefkästen (dän. postkasse). Retroräder (überhaupt Fahrräder) sieht man in Kopenhagen an jeder Straßenecke, wunderbar!

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Ein weiteres must see für Porzellanliebhaber ist ein Besuch bei Royal Copenhagen, wo es wunderschöne Teller, Tassen und Vasen gibt. Im zweiten Stock gibt es dort einen 2nd choice Verkauf, wobei auch die 2nd choice Gegenstände immer noch sehr hochpreisig sind (Bsp. Tasse 41 Euro).

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Royal Copenhagen

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Am Ende der Einkaufsstraße kommt man am Rathaus aus. Wenn man noch ein kleines Stück weiter geht, sieht man schon den Tivoli, Kopenhagens berühmten Vergnügungspark.

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Tivoli

Nach einem kleinen Abstecher im Tourismusbüro in der Vesterbrogade (in den Tourismusbüros gibt es kostenloses WLAN), sind wir über die Stormgade in Richtung Christiansborg Palast gelaufen und von dort aus weiter runter zum Kanal. Man kann wunderbar am Kanal entlanglaufen und von dort aus an den Museen (Dänisch jüdisches Museum, Danish Arsenal Museum, Dänisches Architekturmuseum) vorbeischlendern und den alten Stock Exchange bewundern.

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Christiansborg Palast

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Stock Exchange

Vorbei am Royal Theatre und am Nyhavn gelangt man zum Amalienborg Palast, der wirklich sehr schön gelegen ist. Weiter führte uns unser Weg über die Amaliengade vorbei an der Marble Church und am dänischen Designmuseum hin zur Little Mermaid, die schon von zahlreichen Touristen umzingelt war.

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Nyhavn

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Amalienborg Palast

Nachdem wir das obligatorische Foto von der Meerjungfrau gemacht hatten, war es auch schon Zeit sich wieder auf zum Schiff zu machen. Vom Kastellet aus läuft man nochmal gute 30 Minuten bis zum Nordbassinet und als wir endlich wieder am Schiff ankamen, haben wir erstmal unsere Tagesbilanz anhand des Schrittzählers bestaunt: 22,40 km, über 22900 Schritte und 1500 verbrannte Kalorien. Stockholm werden wir ein wenig ruhiger angehen, aber zum Glück sind wir morgen den ganzen Tag auf See und können unseren Füßen eine Pause gönnen 🙂

Warnemünde und ein Tag auf See

Ahoi ihr Lieben,

am Samstag hieß es für uns Leinen los in Warnemünde. Da wir schon etwas früher in Warnemünde angekommen sind, haben wir dir Zeit genutzt um einen kleinen Bummel an der Promenade und durch die Stadt zu machen.
Warnemünde ist wirklich schön und wir hatten auch noch das große Glück, dass die Gorch Fock gerade im Hafen lag, welch ein schöner Anblick.

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Am Pier 7 direkt am Hafen konnten wir außerdem die Sandskulpturen der WARNEMÜNDER SANDWELT bewundern. Die Skulpturen sind wahnsinnig detailgetreu und sehen einfach atemberaubend aus.

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Nach einem Bummel durch die zauberhafte Stadt, mit zahlreichen Altbauten und einem schönen Park inklusive Lesesaal, ging es für uns auf die Costa Fortuna. Das Schiff ist wirklich schön gestaltet, sogar ein wenig retro, wie ich mit Freude feststellen konnte.  An den Aufzügen und in den Fluren sind überall Zeichnungen von Kreuzfahrten in den Golden Twenties und an den Wänden hängen Photos aus 65 Jahren Kreuzfahrtgeschichte.

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Unser erster Tag am Schiff verlief wirklich toll. Wir haben eine Innenkabine mit einem sehr bequemen Bett und abends gab es ein Drei-Gang-Menü im Restaurant Michelangelo 1965.
Nach einem leckeren Espresso und einem Vermouth (Hommage an Some like it hot) ging es dann ab in die Koje, da wir für unseren ersten Landausflug (Kopenhagen) ja fit sein wollen 🙂

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