Kunst, Kultur und Kulinarik – die allerART 2017 in Celle

Ihr Lieben,
wie ihr sicher gemerkt habt, hat mich das Abitur voll in Beschlag genommen, denn ich habe es den letzten Monat nicht geschafft zu bloggen. Umso mehr freut es mich, dass ich heute endlich mal wieder in Sachen Blog unterwegs war und zwar in die schöne Residenzstadt Celle. Die liebe Sarah von Celle Tourismus und Marketing hatte mich netterweise eingeladen und so bin ich dann heute morgen um 8 dem Ruf gefolgt und gen Celle gefahren .

allerART 2017

Der Kreativ- und Designmarkt allerART findet nun schon zum 35. Mal statt und ist somit eine wahre Institution in Sachen Kreativmärkte. Bevor der Markt den klangvollen Namen allerART bekam, war er den meisten kreativen Köpfen und Designliebhabern als „Kunst- und Handwerkermarkt“ bekannt. Dieses Jahr  ist zudem noch Stadtjubiläum in Celle, so dass der bis morgen stattfindende Markt einen ganz besonderen Rahmen für die Feierlichkeiten schafft, denn hier gibt es für Groß und Klein allerlei zu sehen. Der Markt lädt seine Besucher in den wunderschönen Französischen Garten ein und man erreicht ihn fußläufig von der Altstadt. So jetzt will ich euch aber auf eine kleine Tour mitnehmen, denn mein Tag auf der allerART war wirklich in jeder Hinsicht ein Erlebnis.

Nach einer etwas über einstündigen Fahrt aus dem verregneten Lüneburg ins leider ebenso regnerische Celle kam ich um 10.30 am Französischen Garten an und hatte zunächst einmal Sorge, ob denn mein erster Workshop im durchnässten Garten überhaupt stattfinden würde. Diese Angst wurde mir aber direkt genommen, denn dank eines großen Zirkuszeltes und meiner zwei hochmotivierten Mitteilnehmerinnen Sarah und Mareike bestand gar kein Zweifel daran, dass wir uns gleich kreativ austoben würden. Die „Do-it-yourself“ – Workshops auf der allerART sind dieses Jahr neu dabei und bieten den zahlreichen Besuchern eine tolle Gelegenheit nicht nur Designobjekte und Kunsthandwerk zu bestaunen, sondern selber neue Dinge wie Acrylspachteln, Handspinnen oder aber auch Silberschmuck nach Wikinger-Art auszuprobieren. Die Anmeldung erfolgt dabei über die Workshopleitungen und ist mit einer kostendeckenden Pauschale zwischen 20 und 50 Euro verbunden.

Die Workshops

Mein erster Workshop war der „Kreative Design- und Druckworkshop“ bei Andreas von Allernixe . Die kleine aber feine Designmanufaktur bietet verschiedene selbsthergestellte Printprodukte, die von Postkarten über Beutel  bis hin zu Kissen reichen. In ihrem am 17. Juni eröffnenden Laden in Celle findet man zudem aber auch Designobjekte junger Designer sowie verschiedene Wohn- und Dekoaccessoires.

Zu Beginn des Workshops hat Andreas uns erst einmal mit den verschiedenen Drucktechniken „Hochdruck“ und „Tiefdruck“ vertraut gemacht und uns die verschiedenen Arten (Linoleumplatten, Gummi) erklärt, so dass wir gemeinsam entscheiden konnten, was für eine Drucktechnik wir lernen wollen. Nachdem wir die schönen Stempel entdeckt hatten, war uns klar, dass wir gerne selber einen Gummistempel erstellen wollten, doch was so einfach klang, stellte sich als langer Entscheidungsfindungsprozess raus. Zunächst einmal muss ein Motiv gewählt werden und wer wie ich und anders als Andreas kein Grafikdesigner oder natürliches Zeichentalent ist, der geht schon mal falsch an die Sache ran. Mein Wunschmotiv war ein Fuchs, doch meine Rangehensweise leider viel zu detailgetreu. Mit viel Geduld und guten Erklärungen hat Andreas mir dann geholfen, den ursprünglich viel zu detailierten Fuchs in seine grafischen Bestandteile (Raute, Dreieck) zu zerlegen und am Ende kam dann ein wirklich tolles Motiv heraus.

Zuletzt musste das gewählte Motiv nun noch in den Gummistempel eingeritzt werden, was mir persönlich viel Spaß bereitet hat, aber auch Fingerspitzengefühl und Geduld fordert. Mithilfe von kleinen Stempelkissen in den verschiedensten Farben konnten wir nun unsere Stempel einfärben und dann diese schöne gefaltete Karten auf Büttenpapier drucken. Da wir so viel Freude am Schnitzen und vor allem Drucken hatten, sind für Sarah, Mareike und mich am Ende aus den ursprünglichen 1.5 h mehr als zwei Stunden geworden, was aber auch daran lag, dass das Drucken einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat und wir mit Andreas einen wirklich tollen und engagierten Workshopleiter hatten.

Nach einer nur 15 minütigen Kreativpause hieß es für mich nun „Stampin´Up“ mit Thea. Ich hatte vorher von Stampin´Up zugegeben noch nie etwas gehört, war aber umso gespannter, was mich in dem „Papeterie Workshop mit SchnipselArt“ erwarten würde. Thea empfing uns schon einmal mit einem wunderschön gedeckten Tisch, an dem man auch ohne weiteres sofort an eine Feier denken könnte, denn dort waren Mineralwasserflaschen mit Ahoi-Brause und Strohhalmen in niedlichen Kartenhaltern ebenso wie zahlreiche kleine Geschenkschachteln mit Luftballons dekoriert. Stampin´Up ist wie Thea uns erklärte ähnlich wie das Tuppa-Prinzip, nur das es sich hierbei um ein Bastelsystem handelt. Wie auch bei den bekannten Tuppa-Parties kann man hier ebenso einen Demonstrator zu sich nach Hause einladen und dann mit seinen Freundinnen eine Bastelsession machen und sich dabei die vielseitigen Produkte erklären lassen.

Unser Ziel war es, in 1,5 h 5 von diesen zauberhaften Geschenkschachteln zu basteln, die man auch wunderbar für Hochzeiten als kleines Tischgeschenk verwenden kann, sowie 5 Karten zu gestalten. Da Thea netterweise die Streifen und entsprechenden Karten vorgeschnitten und gefalzt hatte, konnten wir direkt loslegen und ich bin immer noch ganz begeistert, wie schnell und einfach man mit etwas Klebeband, 4 Kartonstreifen und etwas Bindfaden eine kleine Geschenkschachtel basteln kann. Mithilfe der verschiedenen Stempel (die Schriften haben mir besonders gefallen) konnten wir dann unsere Karten und Schächtelchen dekorieren und auch hier sind sowohl hinsichtlich des Motivs als auch der Farben keine Grenzen gesetzt, denn es gibt die Stempel und Stempelkissen wirklich in allen Formen und Farben. Wer es gerne glitzernd mag der kann mit dem Clear Wink of Stella auch noch zarten weiß-silbernen Glitzer hinzufügen.

Auch bei diesem Workshop verging die Zeit wie im Fluge und nach den gut 1,5 h hätten alle Teilnehmer sicher noch gerne weitergebastelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Workshop sich auch für einen etwas ruhigeren Junggesellinnenabschied eignet, bei dem man mit seinen liebsten Mädels gemeinsam die kleinen Tischgeschenke und Karten bastelt. Zudem ist Stampin´Up auch toll für all jene, die mit den gängigen Karten und Geschenkverpackungen nicht wirklich zufrieden sind und mit etwas Anleitung und vielen verschiedenen Techniken und Accessoires selber gerne kreativ werden wollen.

Der Markt 

Nach den Workshops kam erstmal der große Hunger, doch auch diesen zu stillen war kein Problem, denn ganz im Zeichen der Zeit hatten sich die Foodtrucks im Französischen Garten versammelt und nun hieß es die „Qual der Wahl“ treffen, denn von zuckersüßen Cupcakes von „Fat Unicorn Sweets“ über deftiges karibisches Essen von „Caribbean Slowfood“ war auch hier alles vorhanden. Mich zog es zum Crêpes Stand von Tati Bistro, denn ich wollte seit langem schon einmal echte aus Buchweizenmehl gemachte Galette essen und ich kann euch sagen: Oh là là !! Für 5,50 habe ich eine riesige frische mit herzhaftem Emmentaler und Gruyere bestreuten und mit toll mariniertem Ruccola getoppten Galette bekommen, die mir auch jetzt noch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Frisch gestärkt ging es dann für mich auf Erkundungstour und da mittlerweile die Wolken und der Regen abgezogen waren und die Sonne uns mit warmen Strahlen verwöhnte, ließ es sich ganz wunderbar durch den nun wieder trockenen und voller glücklicher Leute gefüllten Garten schlendern. Es wäre viel zu viel euch hier alles vorzustellen, denn von Dekoartikeln über Schmuck bis hin zu Skulpturen und nostalgischen Springseilen findet sich hier wirklich etwas für jedermann. Daher hier nur ein paar Eindrücke von Ständen, die mir besonders gefallen haben:

Für die kleinsten Familienmitglieder habe ich diese wunderbar weichen und zuckersüß designten Hosen von Klammeraffe entdeckt, die mit viel Liebe und ganz vielen fröhlichen Farben die kleinsten Herzen erobern. Neben den Hosen findet ihr bei Klammeraffe aber auch noch Lätzchen, kleine süße Beanies, Loops und allerlei andere Schneiderkunst. Im selben Zelt bin ich dann noch auf die zuckersüße Elisa gestoßen, die mich mit ihrem Stand sofort in ihren Bann gezogen hat: Taschen und Beutelchen! Schon lange habe ich nach einer neuen Tasche für meine Handtasche gesucht, in die ein Handy, Lipgloss, Handcreme und ein Lippenstift passen und end

lich bin ich fündig geworden, denn Elisa macht unter dem Namen Fadendesign by Elisa wirklich wunderschöne Täschchen mit unterschiedlichen Materialien (Kork, Stoff), bei denen eine Entscheidung schwer fällt, da sie alle einfach ganz toll sind. Ich habe mich dann für ein etwas größeres Täschchen aus weißem Stoff mit goldenen Tupfen entschieden, welches unten mit Kork abgesetzt ist. Ich bin mir auch jetzt schon sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich bei Elisa gekauft habe, denn gerade die Taschen mit Kork sind wahnsinnig in und Elisas Preise für die schöne Verarbeitung absolut moderat. Wer es morgen nicht mehr auf den Kunsthandwerkermarkt schafft kann auch online bei Elisa stöbern und bestellen.

Nachdem ich mich nun für die kleinsten und die Frauen umgeschaut hatte, sollten die Männer aber auch nicht zu kurz kommen und so verharrte mein Blick auf den ungewöhnlichen Fliegen und Brillen von Stadtholz, einem jungen Label, bei dem alles mit hölzernen Sonnenbrillen angefangen hatte, sich aber schnell auch auf andere Accessoirebereiche wie Uhren und Fliegen ausgeweitet hatte. Die Idee dahinter sind innovative Accessoires abseits des Konventionellen und im Falle der Holzfliegen sogar individualisierbar dank verschiedener Holzarten und kleiner Stoffstücke für die Mitte.

Zu guter Letzte sollte natürlich auch das Eigenheim nicht zu kurz kommen und Steffi Martens Stand zog mich direkt durch die farbenfrohe Aufmachung an. Steffi erschafft aus Holz und Farbe liebevoll gestaltete Objekte für das eigene Heim. Direkt ins Auge gestochen ist mir die Häusergirlande, die mich mit den kleinen bunten Holzhäusern unmittelbar an meine Kindheit und ebensolch bunte Häuser in Dänemark erinnert hat. Die feinen Holzaccessoires bieten sich auch bei Einweihungen oder als Gastgeschenke wunderbar an, denn sie sind personalisierbar, so dass der Vielfalt hier keine Grenzen gesetzt sind.

Ach ihr Lieben, ich könnte euch noch Stunden über die allerART berichten, aber ich möchte auch nicht zu viel vorweg nehmen, denn ihr könnt den Markt morgen selber noch besuchen und euch von all der Kreativität und den schönen Dingen inspirieren lassen, etwas leckeres bei den Foodtrucks essen, ein wenig der Musik auf der Bühne lauschen und einfach die Seele in Celle baumeln lassen. Ich werde nächstes Jahre sicher wieder dabei sein und vielleicht sieht man ja den ein oder anderen von euch. Danke noch einmal an Sarah und die Celle Tourismus und Marketing GmbH, dass ich dabei sein durfte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

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Businessstyle wie ein Baron – Lederaccessoires von Freiherr von Maltzahn (Sponsored Post)

Ihr Lieben,

als Lehrerin gilt man ja traditionell als „Jägerin und Sammlerin“ was Material angeht und so kommt es nicht selten vor, dass man wie ein „Beuteltier“ mit verschiedenen Jutetaschen und Rucksäcken bepackt durch die Schule tigert, wenig praktisch, noch weniger stylisch und auch immer ein wenig chaotisch. Ich selber bin da eher minimalistischer Natur und liebe meinen einfachen Rucksack mit zwei Fächern, zwei einfache Schreibmäppchen (natürlich alles Stilecht mit Blütenmotiv, ganz Englisch) und ggf. mal eine Bag for Life in der Hand.

An manchen Tagen ist aber auch der Rucksack schon voll, die Bag for Life zu groß und instabil um einzelne Blätter und ggf. nur einen Stift und mein Handy zu tragen. Seit ein paar Wochen habe ich aber dank Freiherr von Maltzahn und produkt-tests.com auch eine Lösung für dieses Problem gefunden und habe nun immer öfter diese wunderschön klassische und nostalgische Ledermappe unter meinem Arm.

Die Marke

IMG_2576.JPGFreiherr von Maltzahn* stellt seine Waren in Deutschland her, was für mich immer schon ein absolutes Plus ist und für hohe Qualität spricht. Das Produksortiment umfasst allerlei Taschen aus Leder, sei es für die Arbeit als Aktentasche, kleine Schultertaschen für die Frau, oder aber auch klassische Arzt- und Hebammentaschen. Neben den größeren Lederwaren gibt es auch noch Kleinlederwaren wie Portemonnaies, Federmäppchen, Gürtel oder auch Smartphonehüllen.

Die Idee hinter der Ledermarke kommt von Mario Freiherr von Maltzahn selber, der Alltagsgegenstände wie die Aktentasche schaffen wollte, die langlebig und vor allem hochwertig verarbeitet sind. Das klassische Material Leder bietet sich dank seiner langen Haltbarkeit und seiner Robustheit sowie anhaltender Stabilität wunderbar an und mit der richtigen Pflege (zu jeder Bestellung gibt es gratis eine Does Lederpflege) halten diese Taschen sicher einige Jahrzehnte (Man denke an die Lederschulranzen aus den 90er Jahren, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden).

*Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, dies beeinflusst meine persönliche Meinung jedoch nicht.

Die Ringbuchmappe HELMHOLTZ

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Meine Wahl ist direkt auf die Ringbuchmappe aus Grassland Leder gefallen, denn hier wurden alle meine Wünsche in einer Mappe erfüllt: Die Mappe ist aus weichem Leder und innen mit Stoff ausgelegt. Das Besondere an der Mappe sind die vielen kleinen Fächer, die einem das Organisieren erleichtern, denn es gibt einen Schlitz um den Schreibblock zu fixieren, zwei Stiftehalter, eine Smartphonehülle, IMG_2585.JPGKreditkarten- oder Visitenkartenhalter, ein Reißerverschlußfach innen und  ein Reißverschlussfach hinten außen und sogar noch ein Fach für ein Tablet. Durch die vielen Funktionen ist die Ringbuchmappe natürlich etwas dicker (Größe: 28 x 35 x 6 cm) und wird am besten unter dem Arm getragen. In meinen Rucksack passt die Mappe gerade noch so rein, nimmt aber schon relativ viel Platz weg, weswegen ich sie immer in der Hand halte.

Stilecht wie alle Freiherr von Maltzahn Artikel wird dieIMG_2587 Mappe in einem Stoffbeutel geliefert, auf den ebenso wie auf die Mappe das Wappen geprägt ist, was dem ganzen noch einmal einen feudalen Hauch verleiht. Die Mappe ist meiner Meinung nach sehr hochwertig verarbeitet und bietet Platz für alle wichtigen Utensilien. Da das Leder recht weich ist können allerdings schnell Kratzer entstehen, was man durch die richtige Lederpflege aber wieder ausgleichen kann. Ich persönlich finde ja außerdem, das Leder wie auch Holz gelebt werden müssen, dass heißt, dass für mich sowohl Lederwaren als auch Holzobjekte durch die Abnutzung erst ihren eigentümlichen Charakter bekommen und nur noch schöner werden.

Wenn ihr selber auf der Suche nach einer neuen Ledertasche seid kann ich euch den Ledertaschen Shop 24 sehr empfehlen, denn dort gibt es wirklich Lederwaren für jederman, ob Arzt/Ärztin, Lehrer/in, Pilot/in oder einfach nur Dame oder Herr von Welt.

IMG_2574.JPGUnd zu guter Letzt kann ich euch auch noch freudig verkündigen, dass ihr euch schon jetzt euer erstes Freiherr von Maltzahn Produkt sichern könnt, denn ich verlose bis zum 10.06.17 über meine Facebookseite dieses schöne Portemonnaie. Also schaut schnell vorbei 🙂

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist euer liebstes Lederprodukt? Was macht für euch eine gute Tasche aus?

 

 

Ihr Lieben,

leider hat die Auslosung etwas gedauert, aber soeben wurde per Zufallsgenerator die Nummer 3 ausgewählt und das ist TROMMELWIRBEL die liebe Steffi Mißner, herzlichen Glückwunsch 🙂 Bitte melde dich innerhalb der nächsten 3 Tage mit deiner Adresse bei mir per Mail.

Liebe Grüße

 

eure Nostalgiaqueen

Innovativer Kaffeegenuss aus dem Norden?!- Die Leysieffer Kapselmaschine mit Milchschaumfunktion

Ihr Lieben,

momentan sind auf meinem Blog (ungeplant) hanseatische Wochen, denn ich habe nicht nur in den letzten Wochen schöne Produkte von kleinen und großen Hamburger Unternehmen wie beispielsweise Corinna Stieren bekommen, sondern ich habe auch immer besondere Freude euch Dinge zu präsentieren, die aus meiner Wahlheimat kommen und vor allem Tradition haben.

Mit der heutigen Firma Leysieffer* verbinde ich so einige Kindheits- und Jugenderinnerungen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Wie ihr vielleicht wisst bin ich eigentlich nur 1/3 Nordlicht, da ich im schönen Ruhrgebiet aufgewachsen bin, meine Familie mütterlicherseits aber einer alten Sylter Familie angehört, mein Vater wiederum Wiener ist. Schon als Kinder sind wir früh in Berührung mit Leysieffer gekommen, denn meine Mutter hat es zum Shoppen des öfteren nach Düsseldorf gezogen, wo man seit jeher ein wenig „Noblesse“ auf der Kö genießen konnte und von wo sie als kleines Mitbringsel und lukullische Freude immer einen weißen Plastikeimer mit feinster Sylter Roter Grütze nach Hause brachte. Schnell war die Rote Grütze mit Sahne verschlungen, der Eimer ausgespült und dann hieß es für meine Schwester und mich im Sand buddeln was das Zeug hält und so gab es schon früh zwischen Leysieffer und mir eine enge und vor allem langwierige Bindung.

Als ich selber ins Shoppingalter gekommen war, sind meine Mutter und ich oft zusammen auf der bei Leysieffer Kaffee trinken gewesen und in den Jahren nachdem meine Mutter wieder auf die Insel gezogen ist, war ein Besuch im „Odin“, jenem sagenumwobenen kleinen Leysieffer auf der Whiskeymeile in Kampen obligatorisch. Im Sommer genießen mein Mann und ich gerne mal eine riesige wenn auch nicht ganz günstige Kugel feinstes Leysieffer Eis auf der Friedrichstraße, denn dem Duft der selbstgebackenen Mandelwaffeln, der einem schon von weitem entgegenschwebt, kann man als Sylturlauber einfach nicht widerstehen.

Bislang war ich eigentlich stets unserer zur Hochzeit erhaltenen Kaffeemaschine treu, aber als Leysieffer dann auch ins Kapselgeschäft eingestiegen ist, war ich zugegeben wirklich neugierig und habe mich riesig gefreut, dass ausgerechnet ich diese mit dem PLUS X Award ausgezeichnete Kapselmaschine testen darf. Leysieffer zeichnet sich durch seine seit 1909 gewahrte Familientradition aus und hat seinen Firmensitz in der Gründungsstadt Osnabrück. Mittlerweile ist das Traditionsunternehmen mit dem wunderschön nostalgischen schwarz-roten Logo in allen größeren Städten wie Hamburg, Berlin, Düsseldorf und eben auch seit 1985 auf Sylt vertreten.

Die Kaffeemaschine

Bislang war Leysieffer in meinen Augen eher bekannt für leckere Torten, selbstgemachte Pralinen und allerlei Schokoladiges, aber seit einer Weile kann man sich auch etwas Kaffeehausgenuss in die eigene Wohnung holen mit der Leysieffer Kaffee Premium Kapselmaschine mit Milchschaumsystem. Als ich den Karton geöffnet habe, strahlte mir die weißglänzende eckige und recht kompakte Maschine entgegen und ich habe mich beim Aufbauen erstmal gefragt, wie und wo dort Milchschaum produziert werden soll. Die Maschine ist wirklich schnell und leicht aufzubauen: man muss die Sicherheitsaufkleber entfernen, den Wassertank einmal gründlich ausspülen, den Stecker reinstecken und schon kann es losgehen, aber halt: Wo kommt denn jetzt die Milch rein?

Im Gegensatz zu meiner vorigen Maschine gibt es nämlich keinen separaten Milchaufschäumer, sondern das System funktioniert über eine Druckwasserdüse, die mit 19 Bar die Milch direkt in der Tasse aufschäumt. Ich gebe ehrlich zu, ohne die Bedienungsanleitung gelesen zu haben wäre ich nie im Leben auf diese Funktion gekommen. Die Maschine hat auf beiden Seiten lediglich zwei Knöpfe: rechts wählt man die Stärke und Wassermenge für den Kaffee/Espresso (50/100ml) und links kann man zwischen zwei verschiedenen Milchschaumvarianten wählen, sprich Cappuccino oder Milchkaffee/ Latte Macchiato. Um einen Latte Macchiato zuzubereiten füllt man einfach 50-60 Ml Milch in eine Tasse, stellt diese unter die Düse, drückt den entsprechenden Knopf und dann erhitzt ein feiner dampfender Wasserstrahl die Milch und schäumt diese zugleich auf. Anschließend wählt man über die rechten Tasten die Intensität des Kaffees an und schon hat man in nicht einmal einer Minute eine Kaffeespezialität zubereitet.

Innovativ oder althergebracht?

Was mir an der Maschine besonders gefällt ist das schlichte und schnörkellose aber dennoch elegante Design, denn diese Maschine passt wirklich in jede Küche. Wenn man die Bedienungsanleitung einmal gut gelesen hat, ist es wirklich ein leichtes in Kürze einen guten Kaffee zuzubereiten. Da ich eine Laktoseintoleranz habe, andere Familienmitglieder aber nicht, ist es auch toll, dass die Maschine nie in Kontakt mit der Milch kommt, da diese sich immer in der jeweiligen Tasse befindet. Somit fällt auch keine zusätzliche Reinigung wie bei externen Milchbehältern an. Die Idee die Milch durch Druckwasser aufzuschäumen gefällt mit prinzipiell gut, aber leider verwässert das Wasser den Kaffee natürlich ein wenig. Zudem wurde meine Milch nur bei zweimaligem Schäumen wirklich heiß, beim ersten Mal ist sie eher lauwarm, was einige sicher mögen, mir aber zu kalt ist. Wenn man heiße Milch möchte, sollte man diese schon vorher aus dem Kühlschrank nehmen, was aber natürlich die Spontaneität beeinflusst. Der Espresso und der Kaffee schmecken wirklich vollmundig und sind schnell zubereitet. Schön und praktisch ist auch der verstellbare Tassentand, so dass man problemlos verschieden große Tassen und Gläser verwenden kann.

Die Kapseln gibt es nur bei Leysieffer im Laden oder im Onlineshop und man kann auch nur die Originalkapseln verwenden, was ich recht schade finde, da ich mit meiner Nespresso mittlerweile auch andere Kapseln verwenden könnte. Aktuell kann man zwischen 6 verschiedenen Kaffee- und Espressovarianten (48 Kapseln/14 Euro) wählen, wobei mir der Ristretto am besten schmeckt.

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Alles in allem finde ich die Maschine schon innovativ und der Kaffee schmeckt mir auch wirklich gut, aber die Milschaumfunktion konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da ich von meinem externen Milschschäumer einfach bessere Ergebnisse gewohnt bin. Für 199 Euro liegt die Maschine im normalen Segment für Kapselmaschinen und wenn noch ein wenig an der Milchschaumfunktion gefeilt wird, glaube ich auch, dass diese stylische und zeitlose Maschine wirklich eine Alternative zu herkömlichen Kapselmaschinen darstellt.

Wenn ihr gerne sehen wollt, wie die Maschine läuft, schaut doch einfach auf meinem Instagram Channel vorbei.

* Ich habe die Kapselmaschine von leysieffer im Rahmen den Supper Blogger Challenge kostenlos zu Verfügung gestellt bekommen. Dies beeinflusst meine kritische Meinung aber keineswegs.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Wie bereitet ihr am Liebsten euren Kaffee zu? Kennt ihr die Firma Leysieffer?

Hamburger Klassik par excellence – Montblanc

Ihr Lieben,

wie ihr wisst bin ich ein Fan klassischen Designs und liebe zeitlose Gegenstände, und Designermöbel, die es dank ihrer schlichten aber noblen Zurückhaltung über Jahrzehnte gar Jahrhunderte in die Wohnungen zahlreicher Stilliebhaber geschafft haben.

IMG_4479[1]Eines dieser Meisterstücke hat bereits vor 3 Jahren Einzug bei mir gehalten und wird immer wieder zu besonderen Anlässen aus dem sorgfältig verschlossenen Lederetui befreit: das Montblanc Meisterstück. Bereits seit mehr als hundert Jahren steht der Name Montblanc für feinste Schreibkunst und jeder Stilliebhaber weiß ganz genau mit wem er es zu tun hat, sobald beim Zücken des Stiftes die weiße Spitze des Montblanc auftaucht. Man wird geradezu ehrfürchtig wenn man ein Dokument zum ersten Mal mit einem der handgefertigten Stifte unterzeichnet und um einen herum taucht alles in den Glamour der Zwanzigerjahre ein, den dieser zeitlose Stift versprüht. Bei unserer standesamtlichen Trauung durfte der Stift ebenso wenig fehlen wie beim Unterschreiben des neuen Mietvertrages oder meiner Verbeamtung. Für mich ist dieser Stift somit untrennbar an die wichtigen und vor allem auch emotionalen Momente in meinem Leben gebunden.

img_44691Neben den bekannten Stiften hat Montblanc in den letzten Dekaden sein Sortiment aber auch um weitere Lifestyleelemente wie Handtaschen, Parfum und Uhren erweitert. Ich selber habe lange Zeit den Legend pour Femme Duft verwendet und überlege gerade ob ich mir den neuen Lady Emblem Duft zum Geburtstag wünsche, da es mir sowohl der Flakon als auch die orientalischen Basisnoten mit Sandelholz und Ambra angetan haben. Bei unserem Bloggertreff Klön und Kieken war in unserer Goodiebag übrigens ein edler schwarzer Regenschirm von Montblanc, so dass ich demnächst bei typischem Hamburger Wetter stilsicher durch die Stadt spazieren kann. Danke an Montblanc für den schönen Regenschirm und für über 100 Jahre klassisches edles Design.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was verbindet ihr mit der Marke Montblanc?

Berge aus Schaum und zarte Hände – vegane Körperpflege von CD

Ihr Lieben,

schon seit längerem versuche ich bei der Körperpflege auf nachhaltige und biologische Produkte zu achten und mal gelingt es mir besser, mal schlechter, denn bei so manchem geliebten Kosmetikprodukten bin ich einfach noch nicht zu 100 % bereit mich davon zu trennen und einen Ersatz zu finden. Bei Deo bin ich allerdings schon lange von den konventionellen Deos weg und  verwende ausschließlich das CD Wasserliliendeo, das vollkommen ohne Alumiumsalze, Parabene, Mineralöle und tierische Inhaltsstoffe auskommt. Der Duft ist einfach herrlich leicht und ich finde es auch schön, dass das Deo nicht in einer der unsäglichen Alumiumbehälter sondern in einer schönen handlichen Glasflasche ist.

Die Marke CD kommt aus Norderstedt, in unmittelbarer Nähe zu Hamburg, und hat sich seit 1971 bereist der Naturkosmetik verschrieben. Viele kennen den bekannten Werbeslogan

„An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD“

IMG_0337der mittlerweile seit über 40 Jahren das Reinheitsgebot der Firma verdeutlicht. Da die Produkte (bis auf die festen Seifen) alle ohne tierische Inhaltsstoffe sind, tragen sie auch das Logo der Vegan Society auf England, die kleine grüne Blume.

In unseren Goodiebags von Klön und Kieken waren zu meiner großen Freude gleich drei Produkte von CD: eine schöne reichhaltige Handcreme mit Wasserlilienduft, ein Duschgel und ein schönes Schaumbad. Da ich leider keine Badewanne besitze habe ich die Produkte einfach flink in den Koffer gepackt und auf meine Reise nach Berlin mitgenommen, denn da konnte ich endlich ein herrliches Wannenbad mit reichlich Schaum und dem bezaubernden Duft von Beeren genießen (Cremebad Kuschelzeit) . IMG_0550Neben den Beeren ist im Schaumbad auch noch Mandelmilch, die die Haut ja bekanntlich zart und geschmeidig macht und nachdem ich mich dann aus dem Schaumberg gekämpft und mit der Mandelmilch Cremedusche (Schmeichel Cremedusche) abgeduscht hatte, war meine Haut wirklich schön zart und hatte einen ganz leichten Duft nach Mandeln. Die Handcreme verwende ich meist abends vor dem Schlafengehen und bin begeistert, wie schnell diese einzieht ohne groß nachzufetten. Schon bei einer haselnussgroßen Menge werden die Hände schön zart und kleine Risse in der Haut werden optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Die 75 ml Tube gibt es schon für günstige 1,85 und das Cremebad und die Cremedusche sind mit jeweils ca. 3 Euro ebenfalls für ein Naturprodukt sehr erschwinglich.

Ich kann jedem, der noch nicht wirklich bewandert ist in Sachen Naturkosmetik, die CD Produkte sehr ans Herz legen, da sie inhaltlich toll sind, sich preislich im mittleren Segment befinden und zudem wirklich gut riechen und schön verpackt sind.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr bereits einige Kosmetikprodukte durch vegane oder biologische Alternativen ersetzt?

Vegane hanseatische Knabbereien – Corinna Stieren Feinkost

Ihr Lieben,

schon lange wollte ich euch diese leckeren Knabbereien aus der Corinna Stieren Feinkostmanufaktur vorstellen, aber da ich bis letzten Sonntag gefastet habe, war es mir schlichtweg nicht möglich, die herrlichen Paranüsse zu probieren und somit konnte ich auch kein eigenes Urteil abgeben. Dies hat sich nun geändert, denn mittlerweile kann ich wieder Zucker essen und Alkohol trinken, wobei ich sagen muss, dass es mir nach der ersten Ladung Osterleckereien wirklich gar nicht gut ging und ich daher einfach weiterhin größtenteils auf Zucker verzichten werde.

Corinna Stieren Feinkostmanufaktur

IMG_1149.JPGDie kleine aber feine Genussmanufaktur liegt – wie könnte es anders sein – in der schönsten Stadt der Welt: Hamburg. Hier werden neben den leckeren swinigigen Pecanüssen auch noch andere feine Leckereien produziert, wie beispielsweise erfrischende Sirups, im Winter leckerer Ingwer-Punsch und noch viele weitere vegane Leckereien, die es bald auch im Online Shop geben wird.

Ich bin seit jeher ein riesiger Nussfan und liebe scharfe, salzige, süße, karamellisierte, ach einfach alle Arten von Nüssen. Die Pecannuss selber kenne ich eher aus dem englischsprachigen Raum, in Pies, Pastries und Co., aber auch in Deutschland wird die hochkalorische aber auch besonders mineralstoffreiche Nuss immer häufiger in der Küche und Backstube verwendet.


IMG_1146.JPGCorinna Stieren
hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, da alle ihre Freunde einfach immer so begeistert waren von den Chili-Salzkaramell Pecans, hat sie sich schlichtweg gedacht, dass wir alle Anteil an dem goldig knusprigen Glück haben sollen. Gesagt getan, denn heute gibt es die swingigen Nüsse, die alle nach bekannten Tänzen (Boogie, Jive, Fox, Twist und Hop) benannt sind, sowohl im Laden als auch im Online Shop. Die Liebe steckt hier wirklich im Detail, denn allein die zauberhaften Retro-Verpackungen, die mit einem klassischen bunt-weißen Bindfaden zusammengehalten werden, machen Lust auf mehr.

 

 

IMG_1151.JPGGeschmacklich haben die Nüsse zu 100% meinen Geschmack getroffen, besonders die Variation Pecan Fox mit Orange und Kardamom, herrlich orientalisch. Eine Packung enthält 100 Gramm und kostet im Laden 5,90. Besonders gefreut habe ich mich, dass die Nüsse sowohl vegan als auch gluten- und laktosefrei sind und nur mit wirklich hochwertigen Zutaten wie Rohrzucker und Meersalz hergestellt werden. Ein wirklich schönes Mitbringsel für gute Freunde.

 

 

 

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist eure Lieblingsknabberei?